„Mein Mann hat mich aus dem Haus geworfen“

ERF-Mitarbeiter Willi Epp trifft kasachische Christen

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien - dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Den ausführlichen Gebetsbrief herunterladen.


Liebe Gebetsfreunde,

vor kurzem bin ich aus Zentralasien zurückgekehrt. Diesmal war Kasachstan Schwerpunkt meiner Reise. Es waren prägende Tage, die ich mit unserem lokalen Team verbringen durfte. An einem Sonntag traf ich die Familien der Mitarbeiter. Es ergab sich, dass ich mit einigen Frauen allein zusammensaß. Diese erzählten mir daraufhin ganz persönlich von ihren Sorgen.

Dinora* brachte unter Tränen die Sprache auf ihren ältesten Sohn: „Er geht in die neunte Klasse und ist sehr begabt. In letzter Zeit haben Klassenkameraden ihn mehrfach geschlagen und gedemütigt. Jetzt hat er Angst, in die Schule zu gehen. Wie kann ich in meinem islamischen Umfeld als Christen reagieren?“

Töchter vom Vater verstoßen

Auch Aziza* erzählte von ihren Sorgen. Sie wurde von ihrem Mann aus dem Haus geworfen, als sie Christ wurde. Die beiden Töchter nahm sie mit. Einige Zeit durften diese ihren Vater noch besuchen, aber inzwischen hat der Exmann zum dritten Mal geheiratet und verweigert den Kontakt. Besonders die Jüngere trifft diese Ablehnung sehr hart.

An besagtem Sonntagnachmittag habe ich lange mit den Frauen gebetet. Und nun lade ich Sie ein, mit mir für die jungen christlichen Familien in Zentralasien zu beten.

Ihr Willi Epp

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Gebetsbrief im Anhang.

*Namen geändert