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Mission im Taxi

Auf kreative Weise von Jesus erzählen in einem schwierigem Umfeld. Ein aktueller Bericht aus unserer christlichen Radioarbeit in Zentralasien.

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien − dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier, den ganzen Gebetsbrief können Sie hier herunterladen.


Liebe Gebetsfreunde,

Copyright: Wili Epp / ERF Medien

während unserer  Reise durch Zentralasien im Juni lernten wir einen Christen kennen, der Taxifahrer ist. Er fuhr uns mit seinem Taxi bis zur kasachischen Grenze, von wo wir weiterzureisen hatten. Unterwegs erzählte er uns, dass er eigentlich Evangelist sei und sich mit seinem Taxi seinen Unterhalt verdiene. Das Taxi benutzt er zur Evangelisation seiner eigenen Art. Eine ganz besondere Rolle spielen dabei unsere FM Sendungen. Immer rechtzeitig zur Sendezeit schaltet er den Sender ein. Die Kunden hören dann natürlich mit. Sehr oft wird er gefragt: „Ist das jetzt eine CD oder Kassette?“ Und wenn sie erfahren, dass es eine Radiosendung ist, hören sie noch aufmerksamer zu. Anschließend entstehen wertvolle Gespräche, in denen er mit seinen Kunden über den Glauben sprechen kann. So nutzt er seine Arbeit als Taxifahrer, um Menschen von Jesus zu erzählen.

Über diese Begegnung haben wir uns sehr gefreut. Wir sind ein Team in der großen Sache Gottes. Einige von uns arbeiten an den Sendungen, die Techniker sorgen dafür, dass die Sender das Signal ausstrahlen, andere machen es durch ihre Spenden möglich, dass Sendungen produziert und ausgestrahlt werden können und Menschen wie dieser Taxifahrer bringen die Botschaften zu den Hörern. Diese Erfahrung erinnert mich folgenden Bibelvers: „Was ist nun Apollos? Was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. […] Denn wir sind Gottes Mitarbeiter.“ (1. Korinther 3,5-9)

Deshalb laden wir Sie ein, als „Gottes Mitarbeiter“ für Zentralasien zu beten, damit noch viele Menschen dort zum Glauben an Jesus kommen.

Ihr
Willi Epp


Stärkere Überwachung in Kasachstan

Zurzeit haben es Christen nicht leicht. Im Staat wurden Änderungen in den Gesetzen zur Religionsfreiheit eingebracht. Der Grund: Bekämpfung terroristischer Gruppen sowie des religiösen Extremismus, der in der ganzen Welt Angst schürt. Das hat zur Folge, dass auch Kirchen und religiöse Organisationen stärker überwacht werden. Obwohl wir größere Freiheiten haben als Christen in unserem Nachbarland Usbekistan, erleben auch wir in einigen Gegenden Verfolgung.

Die Jugend Kasachstans entwickelt einen starken Hang zur Religiosität und viele Gemeinden engagieren sich immer stärker in der Jugendarbeit. Sie organisieren Jugendtreffen und gemeinsame Sportaktivitäten, was gute Möglichkeiten bietet, um Freundschaften zu schließen und durch diese Kontakte über den Glauben zu sprechen. Jährlich werden Jugendtagungen wie „ONEGOD“, „Der Höchste“ oder „Anker“ durchgeführt, bei denen wir als Partner zu den Veranstaltungen eingeladen werden. Wir stellen dafür eine Vielzahl von Audio-Material zu Verfügung. Durch diese Partnerschaften bauen wir Brücken zu den Hörern und können Menschen näher zu Christus bringen.

Die Radioprogramme helfen uns dabei, mit Gottes Hilfe die gleichen Herausforderungen zu meistern, wie sie auch die Apostel und frühen Christen erlebt haben. Die Radioprogramme ermutigen uns und helfen uns viele Fragen zu verstehen, die im christlichen Leben auftreten können.


Gebetsanliegen für das Team in Kasachstan:

  1. Beten Sie für unser Team, dass unser Dienst eine reale Hilfe für das geistliche Wachstum der Gemeinden ist.
  2. Beten Sie um die Einigkeit in unseren Gemeinden, denn wir stehen in einem Dienst und dienen alle gemeinsam dem einen Gott.
  3. Beten Sie für unser Land, dass es dort politisch, wirtschaftlich und geistig ruhig und friedlich bleibt.
  4. Beten Sie, dass das Wort Gottes die Herzen der Menschen, die Jesus noch nicht haben, erreicht.

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