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Gebetsbrief Zentralasien März

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen.

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Liebe Gebetsfreunde,

In der Bibel wird uns von einem Mann berichtet, der von allem genug besaß, aber im Herzen doch eine Sehnsucht hatte: er wünschte sich Jesus zu sehen. Deswegen kletterte er sogar auf einen Baum, um dieses Ziel zu erreichen. Und Jesus sieht ihn, den Zachäus. Er besucht Zachäus, dessen Leben sich dadurch völlig verändert.

Bildlich gesprochen machen wir mit unserer Arbeit etwas Gegenteiliges: wir helfen Jesus mit den Radiosendungen sozusagen auf einen Baum hoch, damit viele Ihn sehen können. Aber eine Veränderung im Leben eines Menschen geschieht nur dann, wenn der Mensch ein Sehnen, ein Verlangen nach der Begegnung mit Jesus bekommt.

„…. die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben", lesen wir in Psalm 69,33. Und durch den Propheten Jeremia ruft Gott uns zu: „Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, …" Jer. 29,13. Deshalb laden wir Sie ein mitzubeten, dass viele Menschen in Zentralasien dieses Verlangen, diese Sehnsucht bekommen nach Gott, nach Jesus. Und dann auch mit Hilfe unserer Medienangebote ihre Sehnsucht stillen können und Jesus in ihre Herzen, in ihre Häuser kommen kann, damit es ihnen nicht so ergeht, wie wir es in Amos 8,12 lesen: „dass sie hin und her von einem Meer zum andern, von Norden nach Osten laufen und des HERRN Wort suchen und doch nicht finden werden".

Ihr

Willi Epp

Aus Kasachstan erhielten wir diesen Bericht

„Einer unserer Mitarbeiter, der an der Produktion von Sendungen beteiligt ist, besuchte seine Verwandte und las ihnen eine Sendung vor. Dort ging es um inneren Frieden und dass nur Gott durch Jesus Christus Frieden im Herzen und im Leben geben kann. Es handelte sich um einen Abschnitt aus Philipper 4,4-6. Zu dieser Zeit kam es in der Nähe von der Stadt Shymkent zu einer Schlägerei und Schießerei zwischen Kasachen und Usbeken. Dazu gab es noch eine Abwertung der Währung, des Tenge. Die Frau des Gastgebers hörte dem Mitarbeiter zu, denn sie war in großer Sorge und hatte Angst um die Familie. Sie fand keine Ruhe. Während einer schlaflosen Nacht, nach dem Besuch unseres Bruders, fing sie an zu beten: ‚Jesus, wenn du lebst und mein Beten hörst, dann gib mir Frieden ins Herz und nimm mir meine Ängste.‘ So schlief sie wieder ein. Morgens verspürte sie eine Leichtigkeit in sich, die sie nicht beschreiben konnte. Sie versuchte sogar sich wieder Sorgen zu machen, aber die Angst war weg. Eine Woche lang wartete sie, denn sie dachte, es sei eine vorübergehende Sache und die Ängste würden schon wieder kommen. Aber die Ruhe und der Frieden, die sie im Herzen hatte, erfüllten sie. Erst Tage später rief sie an und teilte uns ihre Erfahrung mit. Nun besucht unser Bruder diese Familie öfter, denn sie sind dem Evangelium recht aufgeschlossene. Unser Gebet ist, dass sie es schaffen auch die Gottesdienste furchtlos zu besuchen".

Lasst uns beten:

1. Die geistliche Erweckung in Zentralasien begann nach dem Zerbruch der Sowjetunion. Es herrschte Instabilität im Lande, die Geschäfte waren leer. Es war eine große Not da. Heute entsteht der Eindruck, dass wir mehr Menschen, wie Zachäus brauchen, die berührt vom Heiligen Geist auf der Suche nach Jesus sind. Vielerorts ist es einfach zum geistlichen Stillstand gekommen. Lassen Sie uns um die geistliche Erweckung, dem Sehnen und Suchen nach Gott beten.

2. Nach dem Gottesdienst der kasachischen Gemeinde erzählte mir der Pastor, dass jemand ihnen ein Auto geschenkt habe und dass sie jetzt mehr Einsätze in den umliegenden Dörfern machen wollen. Es ist sein großer Wunsch noch vielen den Weg zu Jesus zu zeigen. Dann fügte er hinzu: ‚Wir haben keine Angst es zu tun.‘ Das war sehr Mut machend. Sobald der Winter vorbei ist, werden wieder Gemeinden in Zentralasien für missionarische Einsätze unterwegs sein, um das Evangelium in die abgelegenen Orte zu bringen, wo noch niemand das Evangelium gehört hat. Für diese Arbeit sollten auch wir beten.

3. Die junge Gemeinde in Zentralasien hat noch mit vielem zu kämpfen. Unversöhnlichkeit, Beleidigungen und viele andere Probleme erschweren das Miteinander. Durch die Seelsorgesendungen helfen wir ihnen die biblische Sicht der Wahrheiten zu gewinnen. Lassen Sie uns für die weitere Entwicklung der Sendereihe mit Seelsorge-Themen beten, damit die Christen gesunden und stark werden gegen alle Anfechtungen.

4. Die Sendereihe „Der Weg zur Gerechtigkeit" hilf den Menschen Schritt für Schritt den Weg zu Jesus zu begreifen. Es ist eine sehr wichtige Sendereihe. Lasst uns dafür beten, dass Menschen in Zentralasien suchend nach der Wahrheit ihres Lebens werden.

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