© EC/ECHO / flickr CC BY-ND 4.0

Der Angst entgegenwirken

Update zur TWR Westafrika-Kampagne gegen Ebola

 “Die Menschen haben große Angst vor Ebola”, sagt Aboulaye Sangho, der Leiter von TWR Westafrika. Deshalb hat das TWR Westafrika-Team im Juli mit der Produktion von Radiosendungen zur Ebola-Aufklärung begonnen. Das TWR-Büro liegt in Abidjan an der Elfenbeinküste, einem Nachbarland von Mali.
"Dank der Hilfe durch unsere Partner ERF Medien, TWR Niederlande und TWR Kanada haben wir einige Radiosendungen in Französisch, Englisch und afrikanischen Sprachen produziert. Diese sollen helfen, die Menschen in Westafrika vor dieser schrecklichen Krankheit zu schützen“, sagt Sangho. Denn: „In Afrika hat man generell sehr engen Kontakt zu Verwandten. Die ganze Familie kümmert sich um einen Kranken, aber so können sie sich leicht untereinander anstecken. Deshalb klären wir die Hörer über die Verbreitungswege von Ebola auf. Zudem haben wir Aufklärungsflyer von der Regierung verteilt. Außerdem bereiten wir zurzeit unsere eigenen Flyer vor, die eine christliche Botschaft der Hoffnung enthalten werden." Einer der freiberuflichen Radiomoderatoren von TWR Afrika hat die Flyer an Imame, katholische Priester und lokale Pastoren verteilt.

Muslimische Geistliche verteilen Ebola-Flyer

Abdoulaye Sangho    © TWR
 

Trotz der weiten Verbreitung von TWR-Programmen ist es schwierig, einige Gebiete von Westafrika zu erreichen, wo christliches Radio verboten ist. Doch die schwere Krise hat dazu geführt, dass muslimische Geistliche selbst TWR-Flyer zur Ebola-Aufklärung in der Moschee verteilen. Die Reaktionen sind sehr positiv: "Ich bin ein muslimischer Imam, aber ich möchte TWR für die Ebola-Aufklärung danken. Die Menschen haben Angst vor dieser Krankheit und niemand weiß, wann sie unser Land erreicht. Jetzt sind wir gut informiert und werden Hygiene ernster nehmen, um Ebola zu vermeiden. Ich werde meine muslimischen Brüder und Nachbarn in unseren Gebetszeiten darüber aufklären." Ein anderer Hörer aus Divo äußert sich folgendermaßen: “Danke, dass Ihr nicht nur über Errettung sprecht und wie man in den Himmel kommt, sondern dass Ihr uns auch helft, ein gutes und sicheres Leben zu führen. Euch sind Menschen wirklich wichtig. Vielen Dank! Gott segne Euch, Euer Team, Eure Unterstützer und alle Menschen, die sich für TWR engagieren."

„So schlimm Ebola auch ist, hat es uns eine Möglichkeit eröffnet, mit Muslimen und Nichtchristen ins Gespräch zu kommen”, sagt Sangho. ERF Medien beteiligt sich finanziell an der Sendungsproduktion. Spenden können Sie unter der Projektnummer 98829 oder dem Stichwort „Afrika - Ebola-Sendungen“.

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