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TWR unterstützt Kampf gegen Ebola

Sendungen in acht Sprachen klären Bevölkerung über Gefahren auf

TWR Westafrika nutzt sein weitverzweigtes Radionetzwerk, um den Kampf gegen Ebola aufzunehmen. Der Leiter von TWR Westafrika, Aboulaye Sangho, hat dazu das Notfallprojekt „Ebola-Alarm“ ins Leben gerufen.

In Zusammenarbeit mit Gesundheitsexperten produzieren TWR-Mitarbeiter Aufklärungssendungen in Französisch und afrikanischen Regionalsprachen. Geplant sind kurze Hinweis-Spots und fünf halbstündige Sendungen. „Mit diesem Projekt wollen wir verhindern, dass sich Ebola weiter ausbreitet“, sagt Sangho. „Wir nutzen unsere guten Kontakte zur Regierung, die uns Experten zu diesem Thema vermittelt. Gleichzeitig wollen wir den Hörern vermitteln, dass Jesus Christus Hoffnung schenkt.“  

Erste Sendungen ausgestrahlt

Seit dem 24. August werden die ersten Ebola-Sendungen ausgestrahlt. Die Produktion übernimmt TWR an der Elfenbeinküste. Das Land grenzt an Guinea und Liberia, die zu den am härtesten betroffenen Ländern zählen. „Wir beginnen mit den Sendungen in Französisch, Bambara und drei anderen lokalen Sprachen. Wenn mehr Spendengelder eingehen, weiten wir das Projekt auf andere Sprachen aus“, so Sangho. Geplant sind die Sprachen Moore (Burkina Faso), Senoufo (Ivory Coast, Mali), Malinké (Guinea, Mali, Liberia, Senegal, Sierra Leone), Yacouba (Guinea, Liberia, Ivory Coast), und Fongbeis (Benin).

Die UNESCO hat die große Rolle des Radios im Kampf gegen die Seuche hervorgehoben und unterstützt einen Regionalsender in Sierra Leone. Gerade in abgelegenen Gebieten sind die Gefahren durch Ebola und mögliche Schutzmaßnahmen oft nicht bekannt. Die TWR-Sendungen werden über einen 100.000-Watt-Sendemast in Benin ausgestrahlt, der 190 Millionen Menschen in Westafrika erreichen kann. Weitere Verbreitungswege sind die Satellitenübertragung, lokale Radiosender und das Internet. TWR plant außerdem, in Kirchen und Moscheen Flyer zur Aufklärung zu verteilen.

Bereits mehr als 1500 Menschen an Ebola gestorben

Seit Dezember 2013 sind laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 1500 Menschen an Ebola gestorben. Die WHO schätzt, dass die Eindämmung der Infektionskrankheit noch sechs bis neun Monate dauert. Sie befürchtet zudem, dass sich bis zu 20.000 Menschen mit dem Virus anstecken könnten. Am 8. August hat die WHO die Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Es ist der schlimmste Ausbruch seit Entdeckung der Krankheit im Jahr 1976.

ERF Medien beteiligt sich finanziell an der Sendungsproduktion. Spenden können Sie unter der Projektnummer 98829 oder dem Stichwort „Afrika - Ebola-Sendungen“.

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