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Mit sportlicher Leistung Gutes tun

ERF Mitarbeiter und Freunde erkämpfen über 18.000 Euro beim Triathlon4Afrika. Und ermutigen andere, es ihnen gleichzutun.

Jochen Teßmer.

„Das war der Hammer. Ich war super aufgeregt, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartet“, erzählt der Lehrer und Hobbysportler Jochen Teßmer über den Triathlon4Afrika. „Aber die anderen waren so begeistert von der Aktion, dass ich mir sagte: Lässt du dich mal drauf ein. Und es war super. Super schön!“ Gemeinsam mit elf anderen hat Jochen Teßmer das Wochenende genutzt, um am weltgrößten Triathlon in Hamburg teilzunehmen und damit gleichzeitig Spendengelder für TWR-Projekte in Afrika zu sammeln. Initiiert hat die Aktion Triathlon4Afrika der Bereichsleiter von ERF International, Dr. Thorsten Grahn. Er hat den Triathlon bereits zum dritten Mal absolviert und freut sich über das wachsende Interesse an der Aktion.

Den Sohn zum Anfeuern mitgebracht

Insgesamt zwölf Sportler haben dieses Jahr in der Sprintdisziplin oder der olympischen Disziplin für die gute Sache gekämpft. Acht davon sind zum ersten Mal dabei gewesen, darunter auch Philip Kretz aus Hamburg. Er hatte im Internet von der Aktion erfahren und kurzerhand beschlossen mitzumachen. Nach einigen Telefonaten mit Thorsten Grahn war die Sache geritzt. Was Philip ebenso wie die anderen Triathleten zu der Aktion motiviert hat: „Ich war begeistert davon, dass ich Sport mit meinem Glauben verbinden kann.“

Das dachte sich auch TWR-Mitarbeiter Tijmen van Steeg aus Holland. Er brachte seinen neunjährigen Sohn gleich zum Anfeuern mit – und fragte sich einen Moment, wie er ihn am Ziel unter den Hunderttausenden Zuschauern wiederfinden sollte. Gut, dass die Triathlon4Afrika-Teilnehmer an zwei unterschiedlichen Tagen starteten: die Sprintdisziplin am Samstag und die olympische Disziplin am Sonntag. So konnten sich die Triathleten gegenseitig anfeuern oder auf den Sohnemann des anderen aufpassen. Dass sich das bunt zusammengewürfelte Team am Vorabend das erste Mal begegnete, war kein Problem: „Unser Team war klasse. Wir kannten uns vorher nicht alle, aber es war eine super Atmosphäre unter uns. Es läuft zwar jeder für sich, aber wir haben diesen Teamgeist unter uns gespürt,“ sagt Jochen Teßmer.   

„Unter den Badekappen sehen die alle gleich aus“

Geht doch! Nahaufnahmen vom Motorrad.                                                        (c) ERF Medien 

Zum Team gehörten dieses Jahr auch zwei Kameraleute, die den Triathlon4Afrika filmisch begleitet haben. Für ERF Mitarbeiter Carsten Meier war es leichter gesagt als getan, unter den 10 000 Teilnehmern die richtigen zwölf zu filmen: „Beim Schwimmen sahen die Triathleten unter ihren Badekappen alle gleich aus. Und um beim Laufen und Radfahren nah dran zu sein, musste man am besten nebenherlaufen. Spätestens beim Fahrradfahren wurde es dann mit der Kamera richtig sportlich.“ Aber Not macht erfinderisch, und so ließ sich Carsten kurzerhand von dem netten Security-Mitarbeiter Peter auf dem Motorrad mitnehmen.

Auch die Triathleten4Afrika mussten unterwegs einige zusätzliche Herausforderungen meistern: Von Krämpfen beim Schwimmen über verschwundene Schuhe in der Wechselzone bis hin zum Platten auf der Rennstrecke war alles dabei. Jochen Teßmers Bedenken, sich unterwegs zu verlaufen, wurden aber schnell zerstreut: „Man kann sich da gar nicht verlaufen. Man läuft einfach hinter den anderen her.“

500 Minuten gespart und 18.000 Euro erkämpft

Teilnehmer am Triathlon4Afrika: Olympische Distanz (in max. 3:30h):Christian Glock, Matthias Groß, Michael Grothe, Philip Kretz, Christoph Schilling, Reiner Straßheim.                    Sprintdistanz (in max. 2:15h): Sabine, Thorsten Grahn, Frederik Horn, Samuel Jäger, Jochen Teßmer, Tijmen van Steeg.

So kamen dann auch alle im Ziel an – geschafft, aber zufrieden. Schnellster in der olympischen Distanz war Christian Glock mit 2:41:26h. In der Sprintdistanz überquerte Samuel Jäger als erster des Triathlon4Afrika-Teams die Ziellinie, seine Zeit betrug 1:19:42h. Auch das Ergebnis des gesamten Teams kann sich sehen lassen: Über 500 Minuten sind die zwölf Triathleten insgesamt unter der Maximalzeit geblieben.

Das bedeutet schon jetzt über 18.000 Euro an zugesagten Sponsorengeldern für Afrika. Sicher wird es noch mehr werden, denn so mancher Sponsor hat seinen Betrag noch nicht ausgerechnet. Die gesammelten Gelder gehen an drei christliche Radioprojekte in Afrika: „Projekt Hannah“, „Projekt Samuel“ und „Afrika soll leben“. Neben christlichen Inhalten vermitteln die Sendungen den Hörern zielgruppengerecht praktische Ratschläge und relevante Informationen für ihren Alltag. Dazu zählen Erziehungstipps ebenso wie die Aufklärung über Hygienemaßnahmen und Krankheiten. 

Nächstes Jahr wieder dabei

Dass die Triathleten für einen guten Zweck kämpfen, stößt auch bei den anderen Triathlon-Teilnehmern auf Bewunderung. Jochen Teßmer erzählt: „Das Mädel neben mir sagte: Du startest hier und sammelst Geld für Menschen in Afrika, die du gar nicht kennst? Wie krass ist das denn?“ So "krass", dass Jochen auch beim nächsten Mal wieder dabei sein will. Und er ermutigt jeden, es ihm gleich zu tun: „Wer einigermaßen sportlich ist, sollte beim Triathlon4Afrika mitmachen! Super!“ Frederik Horn drückt es noch ein wenig direkter aus: „Leute, kommt mal aus dem Quark. Da geht was. Das kann jeder schaffen. Und mit der sportlichen Leistung Gottes Reich bauen. Was will man mehr?“ Und auch wer nicht selbst sportlich aktiv werden will, kann dabei sein, sagt Reiner Straßheim: „Ich übernehme den sportlichen Anteil. Ihr müsst mich einfach nur darin unterstützen und schon tut Ihr etwas Gutes. Das ist doch toll.“ 

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