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Hilfe nach dem Erdbeben in Nepal

TWR Nepal engagiert sich für Betroffene

Ein großer Teil der Weltöffentlichkeit hat die Aufmerksamkeit bereits wieder auf die nächste Naturkatastrophe oder von Menschen verursachte Krise gerichtet. Aber für die Mitarbeiter von TWR Nepal beherrscht die Verwüstung, die das Erdbeben am 25. April hinterlassen hat, das tägliche Leben.

Die Situation nach dem Beben ist schrecklich

„Viele Hörer sind betroffen,” sagt Simon Subba, der Leiter unseres Radiopartners TWR in Nepal. „Einige unserer Hörer wurden getötet und verwundet. Ihre Häuser wurden beschädigt oder völlig zerstört. Sie rufen uns an und bitten uns, für sie zu beten.“ Andere Anrufer erzählen, dass in einigen Hügelregionen noch keine Hilfsgüter angekommen sind. Sie bitten die Mitarbeiter von TWR Nepal, die Regierung und Hilfsorganisationen über diese Not zu unterrichten. "Wir bekommen täglich viele Anrufe von Hörern,“ so Subba.

Der Leiter der Radiostation weiß von vier Kirchengebäuden in der Region von Kathmandu, die während eines Gottesdienstes zusammengebrochen sind. Einige Gottesdienstbesucher sind unter den Trümmern der Gebäude gestorben. Subba weist zudem auf die landesweiten Opferzahlen hin. Über 7.000 Tote wurden bisher gezählt und doppelt so viele Verletzte. Hunderttausende Häuser sollen beschädigt oder zerstört worden sein. Ganze Dörfer sind dem Erdboden gleichgemacht.

"Jetzt ist es unsere erste Priorität, Nothilfe zu leisten,” sagt Subba. „Nahrungsmittel, Wasser, Unterkünfte, Zelte und Medikamente werden besonders dringend in den betroffenen Gebieten benötigt. Wir werden diese Regionen besuchen und uns ein Bild der Lage machen. Dann werden wir zusammen mit gemeinnützigen Organisationen und Regierungsorganisationen Nothilfe leisten.“

ERF Traumasendungen für die Betroffenen

Trotz des Erdbebens kann TWR Nepal weiterhin Radioprogramme über örtliche UKW-Sender ausstrahlen. Zudem haben die Mitarbeiter direkt nach dem Unglück Traumaprogramme von ERF und TWR über den Kurzwellensender auf Guam nach Nepal ausgestrahlt. Die ersten Sendungen sind in englischer Sprache, aber TWR arbeitet daran, die Programme so schnell wie möglich zu übersetzen und in den Sprachen Nepali, Hindi und Bhojpuri zu produzieren. Die Sendungen sollen den Hörern helfen, mit den Umständen ihrer völlig veränderten Welt besser zurechtzukommen. Neben praktischen Tipps erfahren die Hörer auch, dass Gott sie trotz allen Leids nicht vergessen hat. 

ERF Medien nimmt weiterhin Spenden für die Betroffenen in Nepal entgegen. Kennwort: Nepal.


Infos zur ERF Traumasendung

Infos zum ERF Hilfsfonds

 

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