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Frauen haben es besonders schwer

In Zentralasien ist gerade für Frauen das Leben oft nicht leicht. Aber Gott geht mit. Ein Gebetsbrief von Willi Epp.

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien − dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier, den ganzen Gebetsbrief können Sie hier herunterladen.


Liebe Gebetsfreunde,

vor einigen Tagen bin ich wieder von einer Reise aus Zentralasien zurückgekommen. Es gab einiges zu erledigen, zum Beispiel musste Technik für ein Studio ins Land gebracht werden. Da haben wir uns natürlich gefragt, ob das gut gehen wird. Auch eine entscheidende Vorstandssitzung wurde einberufen. Im Vorfeld gab es Irritationen. Ich fragte mich: Werden wir einmütige Entscheidungen treffen können? Werden wir die angedachten Pläne umsetzen können?

Zusätzlich waren Gespräche mit Partnerorganisationen geplant, auch hier gab es Überraschungen und spontane Entscheidungen mussten getroffen werden. Ich brauchte Hilfe. Und ich erlebte wieder einmal, wie Gott uns zu Hilfe kam.

Vor ein paar Tagen brach dann auch noch nachts bei einem unserer Mitarbeiter im Keller Feuer aus. Der kleine Sohn bemerkte den Rauch und rief die Eltern. Man konnte die Familie rechtzeitig evakuieren und den Brand löschen. Auch hier haben wir Hilfe und Bewahrung erfahren. Dabei muss ich an die Worte aus Psalm 121,1-2 denken: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ Wir haben genau das erlebt.

Die technischen Geräte sind gut ins Land gekommen. Auch wenn sich einiges vor der Vorstandssitzung nicht nach Plan entwickelte, konnten wir doch einmütige Entscheidungen treffen. Wir durften Gottes Gegenwart spüren. Nach einer Woche verließen wir die Gegend der hohen Berge wieder. Aber eines ist geblieben: „Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“. Das gilt für uns und das gilt auch für die Geschwister in Zentralasien. Und für sie wollen wir weiterhin beten.

Ihr

Willi Epp


Feedbacks von Frauen und über die Lage von Frauen in Zentralasien

Da ich eine Hausfrau bin, ist für mich die Arbeit an den Sendungen besonders wertvoll. So habe ich das Gefühl, auch etwas Gutes für Gottes Sache und die Mitmenschen zu tun. Für mich persönlich ist die geistliche Erbauung in den Sendungen und die praktische Hilfestellung, die wir in den Sendungen weitergeben, sehr wichtig. Zu meinem kleinen Beitrag passen die Worte des Apostels Paulus: „So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.“ (1. Korinther 3,7) Ich bin unendlich dankbar, dass Gott mein kleines Etwas für sein Reich nutzt. Er lässt Früchte wachsen und das motiviert mich in der Radioarbeit.

Eine Mitarbeiterin

 

Wenn auch immer wieder behauptet wird, dass wir ein moderner und fortgeschrittener Staat sind, haben die Frauen es in unserer Gegend richtig schwer. Nicht selten werden sie diskriminiert. Viele behandeln Frauen als seien sie wertlos. Aber worüber man staunen muss ist, dass mehr Frauen zum Glauben finden als Männer. Wenn man sich in den Gemeinden umschaut, sind da überwiegend Frauen. Es liegt daran, dass sie eher bereit sind zu empfangen, wonach sie schon lange gesucht haben.

 

Eine unserer Mitarbeiterinnen betreut Frauen aus muslimisch geprägten Familien. Sie stellt fest, dass Frauen in vielen Familien massive Probleme haben. Brutalität seitens der Ehemänner ist weit verbreitet. Die Frauen nehmen es hin, weil sie glauben, dass sie eine Chance haben, in den Himmel zu kommen, wenn sie ihr Leid einfach ertragen. Das Unvorstellbare daran ist, dass sich manche auch noch darüber freuen und stolz darauf sind, auf diesem Weg Ehre von ihren Männern zu bekommen.

Unser Leiter in der Region


Gebetsanliegen:

  1. Beten Sie für stabile christliche Familien und die Erziehung der Kinder.
  2. Beten Sie, dass wir Christen mit unserem Verhalten als Familien Menschen auf Jesus hinweisen; denn nur er kann eine glückliche und gelingende Ehe schenken.
  3. Bitte beten Sie für eine Erweckung unter den Männern. Es gibt deutlich mehr Frauen, die Jesus ihr Leben anvertrauen, aber sie werden in ihren Familien nicht immer ernst genommen.
  4. Im Augenblick sind einige unserer Mitarbeiter in Zentralasien unterwegs. Bitte beten Sie für Bewahrung auf der Reise und dafür, dass sie ein Segen für die Glaubensgeschwister vor Ort sein können.

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