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Die Arbeit geht weiter

Obwohl die Lage in Guam angespannt ist, sendet ERF-Partner TWR von dort aus weiterhin mutmachende christliche Radiosendungen.

Ausgerechnet eine kleine Insel im Pazifik wird zum Zankapfel zweier Staaten, die über ein Arsenal an Atomwaffen verfügen: Guam. Die USA haben dort etwa 6000 US-Soldaten stationiert und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat sich genau diese Insel ausgesucht, um dort gegebenenfalls einen atomaren Anschlag gegen die USA zu führen. Wie es den Inselbewohnern in dieser Situation geht erklärt Grant Hodgins, der zuständige Leiter der Station von TWR (Trans World Radio) auf Guam, in einem Telefongespräch mit den Kollegen von ERF Wetzlar.

Vorbereitet auf den Ernstfall

„Auf den Notfall sind wir vorbereitet. Ansonsten machen wir weiter Radio“, erklärt Grant Hodgins die Lage. Mit ihren Familienangehörigen sind derzeit 27 Menschen unterschiedlicher Herkunft für die Sendestation tätig. Die Sendestation in Guam sendet christliche Nachrichten in die gesamte Pazifikregion, also nach China, Südostasien, Indochina bis sogar hin nach Russland und das seit nun mehr 40 Jahren. Immer wieder kommen dankbare Rückmeldungen von Christen, die den Sender heimlich empfangen, auch aus Nordkorea.

 

TWR produziert ermutigende Programme in 230 Sprachen, die von über hundert Sendestationen in 190 Länder der Welt ausgestrahlt werden. „ERF Medien in Wetzlar unterstützt die Arbeit seines internationalen Medienpartners nicht nur finanziell und personell“, erklärt Claudia Schmidt, Vorstandsreferentin International von ERF Medien. „Wir halten engen Kontakt zu unseren Kollegen in der Welt. In Zeiten wie diesen brauchen sie unsere Gebete und freuen sich über die Verbundenheit. Und wir erhalten wertvolle Einblicke in ihre Lage. Ich bin tief bewegt über die Rückmeldungen mutiger Christen aus Nordkorea. Trotz Verfolgung und Unterdrückung schreiben sie uns, dass die täglichen Radiobotschaften sie im Glauben stärken und ihnen helfen, den Drangsalen zu widerstehen und an der Hoffnung festzuhalten.“

Bitte betet für Guam!

„Gebete brauchen alle im Pazifik, nicht nur Guam“, bittet Grant Hodgins und erklärt weiter. „Über Guam spricht man in den Nachrichten aber da sind so viel mehr Menschen, die von der Bedrohung betroffen sind. Betet für die Länder und ihre Führer und betet für die Menschen dieser Insel, dass sie friedlich hier weiterleben können und auf Gott schauen können, dass sie wissen, dass er sich um die Belange kümmert. Betet auch für die Menschen in Asien. Es ist nicht nur dieser Teil hier, der betroffen ist, es ist ein großer Teil der Welt: China, Indien, Japan, Nord und Südkorea da sind eine Menge Menschen, die da einbezogen sind – und wenn es nur Gespräche sind, betet für sie“, so der Appell aus Guam.

So viele Länder sind um friedvolle Verhandlungen bemüht. Die Lage wird weiterhin angespannt bleiben. Dennoch TWR will weiterhin seine Mission erfüllen und die Menschen mit notwendigen, aber auch Mut machenden Informationen versorgen. 

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