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Aids, was nun?

ERF Medien und TWR unterstützen Aufklärungskampagnen zu HIV in Afrika.

Sexualität ist ein wunderbares Geschenk Gottes, das zwei Menschen auf besondere Weise miteinander verbindet und durch das neues Leben hervorbringt. Da wo aus einer intimen Beziehung zwischen Mann und Frau ein Kind entsteht, ist auch Verantwortung und Schutz gefragt. Deshalb stellt Gott Sexualität in den schützenden Rahmen einer Ehe, den er als lebenslangen Treuebund zwischen Mann und Frau vorgesehen hat.

Der gute Plan Gottes scheitert in der Praxis leider häufig an der Umsetzung. Es gibt Beziehungsfrust, Untreue und hohe Scheidungsraten. Viele Menschen haben außerdem überhaupt nicht mehr den Anspruch, mit nur einem Partner Sex zu haben oder ein Leben lang treu zu sein.

Sexuelle Krankheiten bewirken Not und Armut

Die sexuelle Freiheit und Freizügigkeit hat allerdings ihre Schattenseiten. Sie zerstört Beziehungen, führt zu Armut und kann sogar das Leben kosten. Ein zerstörender Faktor sind lebensbedrohliche Krankheiten, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Am weitesten verbreitet ist HIV / Aids.

Die tödliche Krankheit konnte Dank vieler Aufklärungskampagnen in den letzten Jahren in Europa eingedämmt werden. In Afrika ist Aids aber noch immer ein verbreitetes Problem. In manchen Regionen ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung mit dem tödlichen Virus infiziert.

ERF Medien unterstützt verschiedene Programme, wie „African Challenge“ oder „Aids Challenge“, die den Menschen in Afrika praktische Lebenshilfe und christliche Werte vermitteln. Mit einer Spende unter dem Stichwort „Afrika“ helfen Sie, das Leben vieler Menschen in Afrika positiv zu verändern. Weitere Informationen zu unserer Arbeit in Afrika.

Zudem gibt es heute mehr als 10 Millionen Aids-Waise in Afrika. Viele dieser Kinder leben unter ärmlichen Verhältnissen in sogenannten „Kinderhaushalten“. Weil beide Elternteile an Aids verstorben sind, übernehmen die Älteren die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Statt zur Schule zu gehen und einen Beruf zu erlernen, müssen diese Kinder arbeiten oder betteln, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Geschwister zu verdienen. Sie geraten so in einen Teufelskreis der Armut, dem sie ohne fremde Hilfe nicht entkommen können.

Radiosendungen als Aufklärungsmittel

Mit unserem internationalen Medienpartner TWR setzen wir uns seit vielen Jahren dafür ein, das Aidsrisiko in Afrika durch Aufklärungskampagnen weiter einzudämmen. Ein wichtiges Anliegen ist uns dabei auch, den Menschen Gottes Sicht und Wertmaßstäbe zu vermitteln. In den Radiosendungen werden sexuelle Themen und Beziehungsprobleme offen thematisiert. Christliche Gemeinden nutzen das Material, um mit Interessierten in kleinen Gruppen darüber ins Gespräch zu kommen. Es sind Themen, die für die Menschen sehr relevant sind. Das zeigen die vielen bewegenden Geschichten, die die Hörer uns schreiben.

Hörerfeedbacks von der Elfenbeinküste in Westafrika:

  • Danke, dass Sie so offen darüber reden, dass sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe uns vor HIV / Aids schützt. Durch ihr Programm habe ich gelernt, dass das Leben mehr zu bieten hat und dass ich echte Erfüllung und Zufriedenheit nicht in wechselnden Partnerschaften finde. Ich habe mir nun fest vorgenommen, die vielen sexuellen Verhältnisse zu beenden und meiner Partnerin treu zu sein − auch um uns vor HIV / Aids oder anderen ansteckenden Geschlechtskrankheiten zu schützen. Danke für Ihren wertvollen Rat.
     
  • Ihr Programm hat mir geholfen, meine Ehe wieder auf einen guten Grund zu stellen. Über viele Monate war unsere Beziehung angespannt und ich wusste nicht warum. Dann habe ich zusammen mit meiner Frau Ihr Programm gehört. Meine Frau hat mir dann erklärt, dass die wahren Männer erst mit ihrer Frau reden, bevor sie mit ihr intim werden wollen. Ich habe dann verstanden, was die Wurzel unserer Frustration war. Wir haben offen miteinander geredet und unsere Beziehung hat sich seither in so vielen Bereichen verbessert.
     
  • Mein Mann und ich verpassen keine Ihrer Sendungen. Wir schätzen besonders den Teil, in dem Sie über unterschiedliche sexuelle Erwartungen und Frust in der Ehe reden. Sie haben unsere Ehe gerettet und uns davor bewahrt, einander untreu zu werden.
     
  • Ich habe mich nicht getraut, mit meinem Mann über unser Intimleben zu reden. Ihre Sendungen haben mich ermutigt, offen mit meinem Mann zu reden − auch über Familienplanung und andere Themen. Wir konnten uns ehrlich und vertrauensvoll austauschen und mein Mann hat mir zugehört. Danke für Ihre guten Ratschläge.
     
  • Ich arbeite als Dienstmädchen in Afrika und bin schon mehrfach von Arbeitgebern sexuell genötigt worden. Ihre Programme helfen mir, mit solchen schwierigen Situationen besser umzugehen. Ich habe schon Anstellungen aufgeben müssen, weil ich nicht eingewilligt habe, mit meinen Arbeitgeber Sex zu haben. Danke auch für Ihre seelsorgerliche Begleitung und dass Sie uns helfen, ein gesundes Leben zu führen und uns nicht mit HIV / Aids anzustecken.

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