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Gott treu sein, lohnt sich!

Im aktuellen Gebetsbrief Zentralasien berichtet ERF Mitarbeiter Jens Kilian über seine Reiseeindrücke aus Zentralasien.

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien − dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier, den ganzen Gebetsbrief können Sie hier herunterladen.


Liebe Gebetsfreunde,

am 26. Juni sind wir von einer Reise nach Zentralasien zurückgekehrt. Diesmal war mein Kollege Jens Kilian mit dabei. Hier sind seine Eindrücke:

Menin atim Jens (Ich heiße Jens), mit diesen kirgisischen Worten habe ich mich in letzter Zeit mehrmals vorgestellt. Drei Länder haben wir in 12 Tagen bereist: Kirgistan, Kasachstan und Tadschikistan. Die Leiter der TWR-Arbeit aller drei Länder durfte ich treffen und Zeit mit ihnen verbringen. In Kirgistan und Tadschikistan konnte ich auch einige Teammitglieder treffen.

Bild: Jens Kilian / ERF Medien

Beeindruckt haben mich das Engagement, der Einsatz und die Freundlichkeit der Mitarbeiter. Es hat Freude gemacht, sie zu treffen. Allerdings ist die Zahl der Christen hier nicht sehr groß. Dazu kommen staatliche Einschränkungen und Herausforderungen durch eine stark muslimisch geprägte Gesellschaft. Fast jeder einheimische Christ kann eine Geschichte darüber erzählen, welche Schwierigkeiten es mit sich bringt, wenn man  sich von der Religion des Landes abwendet und Christ wird. Dies ist oft mit viel Leid und schweren persönlichen Erfahrungen verbunden. Da ist es wichtig, dass unsere Geschwister wissen, dass wir an ihrer Seite stehen und sie unterstützen. Ein Ziel meiner Reise war es deshalb, durch Predigten, Andachten und persönliche Begegnungen Einheimische im Glauben zu ermutigen.

Ein weiteres Ziel der Reise war es, Erfahrungen oder Eindrücke zu sammeln, die ich bei Berichten in Gemeinden in Deutschland nutzen kann, um die Radioarbeit in Zentralasien vorzustellen und bekannt zu machen. Ich kehre nun zurück mit Bildern von beeindruckenden Landschaften, modernen Metropolen und Menschen, die Gott liebt.

Zum Schluss möchte ich Ihnen einen Bibelvers weitergeben, über den ich auch hier in Zentralasien sprechen durfte: „Für euch aber, die ihr mir die Treue gehalten habt, wird an jenem Tag die Rettung kommen, wie am Morgen die Sonne aufgeht. Ihr werdet endlich Hilfe finden und vor Freude springen wie Kälber, die aus dem Stall hinaus auf die Weide dürfen“. (Maleachi 3,20)

Wir durften hier in Zentralasien viele Kühe und Kälber sehen, die uns an diesen Vers erinnerten. Gott treu zu sein lohnt sich. Christen haben eine wunderbare Zukunft.

Wenn ich in Ihrer Gemeinde Mut machende Bilder und Berichte aus Zentralasien weitergeben darf, dann laden Sie mich doch einfach mal ein und wir schauen, ob wir einen Termin finden.

Wir möchten weiterhin gemeinsam mit Ihnen dafür beten, dass Gott die Türen in Zentralasien neu öffnet oder offen hält, damit weiterhin das Evangelium verkündigt werden kann.

Ihr Willi Epp


Gebetsanliegen für Tadschikistan:

  1. Frauen führen aufgrund kultureller Traditionen kein leichtes Leben. Ehen werden oft immer noch von Eltern oder Verwandten arrangiert. Es ist Sitte, dass ein Ehemann nach der Heirat seine Frau einige Monate nicht in der Öffentlichkeit zeigt. Sie darf auch ihrem Beruf nicht mehr nachgehen oder ähnliches. Auch häusliche Gewalt kommt nicht selten vor. Frauen können keine oder kaum Freundinnen haben, während die Männer viele Freunde haben. Um diese Frauen zu erreichen, strahlen wir wöchentlich eine viertelstündige Sendung aus, die auf die Lebenssituation dieser Frauen zugeschnitten ist. Unser Anliegen ist, dass diese Sendungen vielen Frauen eine Hilfe und ein Segen sind. Beten Sie mit uns dafür.
     
  2. Unser Eindruck ist, dass nach früheren Aufbrüchen zurzeit ein geistlicher Stillstand herrscht. Der Grund für die Entwicklungen sind Veränderungen der Gesetze. Dadurch haben fast alle Missionare das Land verlassen müssen. Auch der Druck aus den Familien auf Christen ist stärker geworden. Lasst uns um Erneuerungen in den Gemeinden beten und dass das Leben der Geschwister ansteckend und überzeugend ist.
     
  3. Um den Menschen in diesen Kulturen besser die frohmachende Botschaft zu erklären und ihnen verständlich zu machen, wer die Person Jesus Christus ist, produzieren wir die evangelistische Sendereihe „Der Weg zur Gerechtigkeit“, in der Stück für Stück erklärt wird, wer Jesus ist. Aus dem Islam haben sie eine gewisse Ahnung von Jesus, auch wenn vieles ganz anders dargestellt wird als in der Bibel. Lasst uns beten, dass durch diese Sendereihe viele Menschen zum Glauben kommen.
     
  4. Familie ist bei der kinderreichen Bevölkerung in Zentralasien ein wichtiger Brennpunkt. Mit unseren Familiensendungen leisten wir einen Beitrag dazu, dass Beziehungen heil werden und Familien zu einem Ort werden, in dem Kinder in Geborgenheit leben und eine Zukunft haben. Während dieser Reise ist uns neu bewusst geworden, wie wichtig es ist, für die Christen vor Ort zu beten, dass sie nach biblischen Prinzipien leben, sich von ihnen leiten lassen und Gottes Plan für ihr Leben erkennen.

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