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Bei Gott gibt es keine Sackgassen!

Die Christen in Zentralasien stehen aktuell vor vielen „Sackgassen“. Willi Epp berichtet:

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien − dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier. 


Liebe Gebetsfreunde,

in den letzten zwei Monaten gab es für unsere Arbeit viele bürokratische Herausforderungen. Es mussten neue Unterlagen für das Justizministerium eines Landes angefertigt werden. Wir mussten die Kooperation mit einem anderen Werk durchdenken und juristisch in gute Bahnen lenken. Dazu kam die große Überraschung, dass wir unwissentlich mit einigen Gesetzesvorschriften in Konflikt geraten sind. So ergaben sich viele Sackgassen gleichzeitig. Es musste so manch ein Text  neu durchdacht, formuliert und übersetzt werden. Außerdem führte diese Situation zu einigen zusätzlichen Reisen.

Wir hielten unsere Vorstandssitzung in der Stadt S. ab. In der Andacht zu Beginn der Sitzung sagte einer aus unserem Vorstand folgenden Satz: „Bei Gott gibt es keine Sackgassen.“ Dieser Satz traf mich tief. Das entsprach einfach nicht meinen gegenwärtigen Erfahrungen. Aber ich glaube und weiß: Es stimmt! Für Gott gibt es keine Hindernisse. Bei ihm gibt es keine Sackgassen. Im Buch der Sprüche lesen wir: „Manchem scheint ein Weg recht; aber zuletzt bringt er ihn zum Tode.“ (Sprüche 16,25) Aus menschlicher Perspektive betrachtet kann so mancher gute Weg eine schlimme Sackgasse sein.

Ganz anders sieht das aus, wenn es um Gottes Plan geht. Da gibt es keine Sackgassen. Und doch betete Apostel Paulus, dass sich Türen für die Verkündigung öffnen. In Kolosser 4,3 heißt es: „Betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue…

Deshalb laden wir Sie ein, mit uns zu beten, dass Gott die Türen neu öffnet oder offen hält, damit wir weiterhin seine Botschaft in Zentralasien verkündigen können.

Ihr

Willi Epp


Jesus verändert Menschen

Manchmal dauert es sehr lange, bis wir die Veränderungen sehen. Aber Gott ist auch in Zentralasien am Werk. In dem Zusammenhang muss ich an zwei gläubige Frauen denken, die eine gewisse Zeit an unseren Sendungen mitgearbeitet haben. Irgendwann kam es zu einem Streit, an dem die Beziehung scheiterte. Trotz vieler klärender Gespräche kam man sich nicht näher und eine der beiden musste sich von uns trennen.

Es vergingen Jahre und wir gaben die Hoffnung auf eine Versöhnung schon auf. Doch vor einem halben Jahr kam es zur Versöhnung und einem zaghaften Neubeginn der Zusammenarbeit. Bei meiner letzten Reise nach Kasachstan begegnete ich diesen zwei Mitarbeiterinnen. Ich sah, wie sie erneut gemeinsam mit Freude und Hingabe an der Radioarbeit mitwirken. Auch wenn es lange gedauert hat: Gott hat Versöhnung geschenkt. Er verändert Menschen!

Gebetsanliegen:

  1. Da die Schulferien in Zentralasien drei Monate dauern, versuchen die Gemeinden nach Möglichkeit Freizeitangebote für die Kinder zu organisieren. Diese Arbeit ist ein wichtiges Mittel, um Kindern die Frohe Botschaft nahezubringen. Mit unseren Mitarbeitern und unserem Sendematerial unterstützen wir diese Aktivitäten und verschenken nach Bedarf CDs mit Inhalten der Sendungen an die Kinder. Wir bitten Sie, für diese wichtige Arbeit zu beten.
  2. Bei unserem Anliegen, von Jesus weiterzuerzählen, erleben wir immer mehr Widerstand. Die Arbeitsbedingungen werden erschwert. An einigen Stellen sind wir besorgt, wie es weitergehen soll. Hier sind wir besonders auf Gebetsunterstützung angewiesen und bitten Sie für unsere Arbeit sowie den Schutz unserer Geschwister und Anlagen zu beten.
  3. Recht wenig erfahren wir darüber, wie es den Geschwistern in Turkmenistan geht. Informationen sind recht spärlich. Für diesen Monat sind Aufnahmen in Turkmenisch in einem anderen Land geplant. Bitte beten Sie, dass die Verantwortlichen Genehmigungen zum Reisen bekommen, die Aufnahmen gut gelingen und die Sendungen viele Hörer erreichen.
  4. Während einer Konferenz im Frühling dieses Jahres haben die Geschwister aus Usbekistan unter anderem folgendes Gebetsanliegen formuliert: Wir brauchen mehr Christen in unserem Land, die eine höhere Bildung haben, um sich den Behörden gegenüber in richtiger Form verteidigen zu können und ihre gesetzlichen Rechte einzufordern. Bitte beten Sie mit uns um mehr reife Christen in Usbekistan, die andere anleiten und mit Gottes Weisheit das Evangelium bis in die Regierungskreise hineinbringen können.

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