© Willi Epp

Schein und Wirklichkeit

Erst wenn es ernst wird, zeigt sich unser Gottvertrauen. Willi Epp berichtet von Gebetsanliegen aus Zentralasien.

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien - dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier. Den ausführlichen Gebetsbrief können Sie hier herunterladen.


Liebe Gebetsfreunde,

während meines letzten Fluges von Istanbul nach Frankfurt hatte ich einen Fensterplatz. Die Sonne schien stark durch das Fenster hinein, so dass mir heiß wurde. Aber auf der Anzeige am Monitor stand, dass die Temperatur außerhalb des Flugzeuges bei minus 41 Grad lag. Mir schien es warm zu sein, aber in Wirklichkeit war es sehr kalt. Meine Wahrnehmung und die Wirklichkeit stimmten nicht überein.

Zwei Tage davor sprach ich mit einem Glaubensbruder über die Konsequenzen der Nachfolge Jesu in Zentralasien. Er hatte eine verantwortliche Rolle zu übernehmen und äußerte mir gegenüber seine berechtigten Sorgen. Ich merkte: Erst wenn es ernst wird, zeigt sich unser Gottvertrauen. Wie die Menschen uns wahrnehmen und wie wir wirklich handeln, wenn wir unter Druck geraten, kann sehr unterschiedlich sein.

Im Buch der Offenbarung wird uns Jesus als der Löwe angekündigt: „Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel“ (Offenbarung 5,5). Aber in den darauffolgenden Versen wird kein Löwe, sondern ein Lamm beschrieben: „Und ich sah […] ein Lamm stehen, wie geschlachtet“ (Offenbarung 5,6). Jesus trat in dieser Welt als das Lamm auf, war aber der Löwe - der König.

Bei uns ist es öfters umgekehrt: Wir verteidigen uns wie Löwen, solange alles gut geht. Wenn es aber schwieriger wird, sind wir nur schwache Lämmer. Die eigene Wahrnehmung meines Glaubens in guten Zeiten und die Wirklichkeit stimmen nicht immer überein. Aber mit Jesu Hilfe können wir auch als „Lämmer“ löwenhaft handeln. Jesus sagt: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe…“ (Matthäus 10,16). Und einige Verse weiter fügt er hinzu: „Fürchtet euch nicht“ (Matthäus10,31).

Ihr

Willi Epp


Auf der Suche nach Hilfe in schwierigen Zeiten

„Liebe Geschwister im Herrn, darf ich Sie um einen Rat bitten? Meinem Sohn steht eine OP am Kopf bevor. Die OP wird in Kasachstan durchgeführt und wird sehr teuer. Anfang April sollten wir erscheinen. Was sollen wir tun? Wir wissen nicht weiter und brauchen Ihren Rat.“

„Ich grüße Euch! Ihre Sendungen höre ich beständig. Möge Gott Euch segnen! Erst als Probleme in mein Leben kamen, fing ich an, Gott zu suchen. Vorher war mir nur ein glückliches Leben meiner Kinder wichtig. Zwei meiner wunderbaren Töchter hatten einen Unfall und kamen ums Leben. Die eine war erst 16, die andere 21. Daraufhin verlor ich das Interesse am Leben. Seit diesem tragischen Ereignis verrichtet mein Mann die fünf Gebete am Tag, den Namaz. Ich flehe täglich zu Jesus. Das ist mein Alltag. Danke Euch. Möge Gott auch Sie segnen!“


Dank:

  1. Schon länger haben wir uns um die Zusammenarbeit mit einem anderen Werk bemüht und intensiv dafür gebetet. Nun hat Gott diese Gebete erhört. Die Zusammenarbeit mit diesem Werk wird unsere Arbeit in Zentralasien wesentlich verbessern.
  2. Das neue Büro ist bezugsfertig! In den nächsten Wochen findet der Umzug statt.
  3. Wir sind dankbar für den guten Empfang der MW Radioprogramme im Süden Kasachstans.

Bitten:

  1. Wir hatten in den letzten Wochen einige Herausforderungen, die mit behördlichen Genehmigungen zu tun hatten. Bitte beten Sie dafür, dass Gott uns offene Türen für die Verbreitung des Evangeliums in Zentralasien erhält.
  2. Wir haben die großartige Möglichkeit, die frohe Botschaft über UKW Sender in einigen Gegenden Zentralasiens zu verbreiten. Wir wünschen uns ähnliche Möglichkeiten auch für Kasachstan. Bitte beten Sie, dass Gott Möglichkeiten zur Verbreitung über UKW Sender in Kasachstan möglich macht.
  3. Wir möchten gerne noch in diesem Sommer zwei unserer Mitarbeiter in eine Sprachschule schicken, aber noch stehen einige Hindernisse im Weg.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren