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„Mein Vater machte unser Leben sehr schwierig“

Dawit aus Eritrea betet für seine Familie

"Familie hat man, Freunde kann man sich aussuchen" - diese Redewendung wird dann gerne hergenommen, wenn man sich mit der eigenen Familie oder Verwandtschaft nicht so gut versteht. Dass man sich seine Freunde selbst aussuchen kann, ist wunderbar. Aber in all der Wahlfreiheit birgt es auch ein Risiko: Nämlich sich die falschen Freunde auszusuchen, unter denen dann entweder man selbst oder die eigene Familie leidet. So war es auch beim Vater von Dawit*, einem 17-jährigen aus Eritrea. Doch das hat sich geändert, erzählt Dawit:

„Mein Vater gab das ganze Geld aus“

„Ich bin das zweite von sieben Kindern und werde bald 17. Mein Vater hatte die Angewohnheit, das sauer verdiente Geld nach der Arbeit mit seinen Freunden auszugeben. Das machte unser Leben sehr schwierig und wir litten alle darunter.

Aber meine Mutter ist eine wunderbare Frau voller Optimismus. Sie schaffte es, mit dem wenigen auszukommen, das Vater heimbrachte. Jeden Abend versammelte sie alle Kinder ums Radio. Wir hörten uns eine Sendung an und danach sprachen wir darüber, was wir alles behalten haben. Eines Abends fingen wir an, für unsren Vater zu beten, dass er sich die Sendungen mit uns anhören würde. Das taten wir monatelang.

„Heute sind wir die glücklichste Familie der Welt“

Und Gott erhörte das Gebet: mein Vater wurde Teil der abendlichen Runde. Das hat eine unglaubliche Veränderung in unserem Familienleben bewirkt. Mein Vater kommt abends gleich nach Hause und verbringt keine Zeit mehr mit seinen extravaganten Freunden.

Wir sind die glücklichste Familie der Welt, weil wir mit dem Herrn verbunden sind, der unsere Quelle des Friedens und der Freude geworden ist. Und wir sind sehr dankbar für die Radiosendungen, die dieses Wunder in unserer Familie angestoßen haben.“

Unser Medienpartner TWR Afrika strahlt in Eritrea zehn Programme aus, darunter das Studienprogramm Durch die Bibel sowie eine Jugendsendung. Mehr über unsere Arbeit in Afrika erfahren Sie hier.

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