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Muslimin wird Christ - und nun?

Berichte aus Zentralasien

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien - dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Den vollständigen Gebetsbrief herunterladen.


Liebe Gebetsfreunde,

In der Apostelgeschichte wird uns in Kapitel 26 berichtet, wie der Apostel Paulus vom König Agrippa und anderen Würdenträgern seinen Auftrag begründet. Sein Ziel ist es, den Menschen die Augen zu öffnen. Und so könnte man auch unseren Auftrag in Zentralasien beschreiben: „um ihnen die Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil samt denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.“ Apg. 26,18.

Liebe Gebetsfreunde, dafür setzen wir uns ein und sind auf Ihre Gebetsunterstützung angewiesen.

Ihr Willi Epp

Wie geht es mit Ariana* weiter?

Typisches Haus in Zentralasien.  (c) W. Epp

Unsere Mitarbeiterin berichtet: „Mich rief eine junge Muslimin an, die Fragen zum christlichen Glauben hatte. Ich nenne sie Arina. Wir vereinbarten ein Treffen. Viele Fragen bewegten Arina. Ich machte ihr deutlich, dass sie Jesus braucht und bei ihm die Antworten auf ihre Fragen finden würde. Tatsächlich wollte Arina Jesus annehmen. Ich habe mich sehr über ihre Entscheidung gefreut und sagte, dass sie eine Antwort auf unsere Gebete sei.

Danach stellte sich die Frage, wie es weitergehen soll. Arinas Eltern sind Muslime. Arina ist 24 Jahre alt und wohnt noch im Elternhaus. (In Zentralasien lebt man in Sippen, mit sehr wenig Privatsphäre. Anm. d. Red.) Ich machte ihr deutlich, dass sie in Gemeinschaft mit anderen Christen kommen sollte.

Das schien aber alles sehr schwierig zu werden. Gottesdienste darf Arina nicht besuchen. Sie kann aber heimlich Radioprogramme hören. Deshalb überreichte ich ihr einige unserer christlichen Sendungen auf einem USB-Stick. Das nahm Arina gerne an. Jetzt treffen wir uns jede Woche, beten zusammen und studieren das Wort Gottes.“


Gebetsanliegen

Lasst uns im Oktober besonders für Usbekistan beten.

1. Regierung  Der erste Präsident Usbekistans, Islam Karimow ist verstorben. Unter seiner Regierung hatten die usbekischen Christen einen schweren Stand. Lasst uns beten, dass die neue Regierung den Christen mehr Freiheit gibt und der Verbreitung des Evangeliums nicht im Wege steht.

2. Wachstum der Gemeinde  Dass die kleinen Hausgemeinden geistlich und zahlenmäßig über sich hinaus wachsen. Dass neue Leiter heranreifen, die Verantwortung übernehmen können. Dass im Kampf um das materielle Überleben die Arbeit in den Gemeinden nicht leidet.

Weitere Informationen finden Sie in der PDF-Datei des Gebetsbriefs (siehe oben).

*Name geändert

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