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Offenes Land, offene Herzen

Kuba entdeckt das Evangelium

Im April 2015 haben sich US-Präsident Obama und das kubanische Staatsoberhaupt Raúl Castro die Hand gereicht. Damit beendeten sie eine jahrzehntelange diplomatische Eiszeit zwischen den beiden Ländern.

Manch ein Kubaner hat Angst, dass sein Land nun von amerikanischen Investoren überrollt wird. Für Alberto González ist die Öffnung hingegen eine sehr positive Entwicklung. Er leitet die Arbeit unseres Medienpartners TWR in Kuba. „Die Atmosphäre in Kuba hat sich völlig verändert”, sagt Gonzaléz. „Die Menschen können jetzt freier reisen, Häuser kaufen und kleine private Geschäfte gründen. Natürlich gibt es noch viel Nachholbedarf bei den Menschenrechten und der Wirtschaft, aber der erste Schritt ist gemacht.“

Neue Offenheit für das Evangelium

González mit Hörerbriefen.       © TWR

In letzter Zeit bemerkt der engagierte Pastor eine neue Offenheit für das Evangelium. González produziert jeden Tag eine fünfminütige Radioandacht für seine Landsleute. Diese wird seit vielen Jahren aus dem Ausland nach Kuba gestrahlt, und zwar von der 1000 km entfernten Insel Bonaire.

Jeden Monat melden sich über 150 Hörer, die auf seine Sendung gestoßen sind – oft durch Zufall.

"Die Sendungen waren wie ein Wunder für mich"

Genauso hat auch González unseren Radiopartner TWR vor 50 Jahren kennengelernt. Er war in einem kommunistischen Umerziehungslager inhaftiert, als er zufällig spanischsprachige christliche Sendungen entdeckte: “Ich fühlte mich isoliert und fern von Gott. Die Sendungen waren wie ein Wunder für mich.“

Ein Hörer schreibt: "Seit ich im College bin, kann ich eure Sendungen nicht mehr hören. Aber ich bin mit euch aufgewachsen. Meine Großmutter konnte nicht lesen, deshalb hörte sie fleißig Radio. Jeden Abend schaltete sie eure Sendung ein und die ganze Familie hörte zu. Inzwischen ist sie gestorben, aber meine Familie führt diese Tradition fort."

Eben das wünscht sich González auch für seine Landsleute: „Die Menschen in Kuba sind offen für Neues. Deshalb ist dies der Moment, sie zum Glauben an Jesus einzuladen.“

ERF Medien unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit von TWR in Südamerika. Möchten Sie sich beteiligen? Dann können Sie online dafür spenden. Stichwort: "Südamerika".


Aktuelles Projekt für Kuba: Mehr Power für die Sendestation auf Bonaire

 

Im Westen Kubas ist das Radiosignal der Sendestation auf Bonaire instabil. Deshalb will TWR die Leistung des Senders in Bonaire deutlich erhöhen. Geplant ist eine Aufstockung von 100 kw auf 450 kw - sofern die nötigen Finanzen dafür zusammenkommen. Damit wird auch der ganze Norden von Südamerika mit dem Sendesignal abgedeckt. Dann können potentiell 100 Mio. Menschen von der Hoffnung im Glauben erfahren.

In diesem Video erklärt der Leiter der Sendestation auf Bonaire die Einzelheiten (auf englisch).

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