© Willi Epp

Gebetsbrief Zentralasien Juni

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen.

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Liebe Gebetsfreunde,

letzten Sommer hatte ich die Möglichkeit mit einer Gruppe eine Bergtour in Kirgisistan mitzumachen. Während des Aufstiegs mussten wir über die Wunder der Schöpfung Gottes staunen. In unseren Zelten wurden wir nachts von dem Lärm der Eisschollen, die sich vom Gletscher gelöst mit lautem Getöse in die Schlucht prallten, wachgerüttelt. Es war einfach gigantisch, aufregend. Wenn ich mich heute an dieses Ereignis erinnere, kommen mir die Worte aus Jes. 54,10 in den Sinn: „Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer."

Gott ist unser Fels

Was wir zurzeit in unserer Arbeit in Zentralasien erleben ist mit einem Satz nicht möglich zu beschreiben. Einige Entwicklungen erschüttern uns und hinterlassen offene Fragen. Die Sendetätigkeit über Mittelwelle wird sich drastisch verändern, siehe unten. Wieder andere Entwicklungen ermutigen und beflügeln uns. Aber auch hier gelten die Worte aus Jesaja 54,10. Und das ist unsere Zuversicht. Deshalb wollen wir weitermachen. Diesem allmächtigen Gott wollen wir unsere Anliegen bringen. Er ist der Herr. Er ist unser Fels. Er baut seine Gemeinde in Zentralasien. Und wir dürfen seine Mitarbeiter mit Gebet und Gaben sein!

Ihr

Willi Epp

Wir wollen Gott danken

© Willi Epp

1. Evangelium über Smartphone Im letzten Brief haben wir Ihnen dieses Anliegen geschrieben. Für Android gibt es bereits eine App, die es ermöglicht christliche Angebote in Zentralasien in den gängigen Sprachen zu nutzen. Für iOS, welches für Apple-Geräte benötigt wird, fehlt dies noch.

Der ERF und sein weltweiter Partner Trans World Radio sehen hier die Aufgabe, ein Angebot zu schaffen und möglichst viele User (Nutzer) zu erreichen, damit die christliche Botschaft auch auf den technischen Wegen unserer Zeit zu den Menschen kommt. Heute dürfen wir Ihnen mitteilen, dass in den letzten Wochen Spenden von über 8000 Euro für dieses Projekt zusammengekommen sind.

2. Mit dem Projekt „Neue Gebäude und Studio" sind wir ein gutes Stück vorangekommen. Nach einer Zeit des Suchens und Überlegens, sind wir fündig geworden. Wir konnten ein passendes Grundstück dafür erwerben. Jetzt kann es losgehen.

Radio im Supermarkt: Ein kirgisischer Pastor aus der Stadt K. ging abends in den Supermarkt einkaufen. In Geschäft wurde das Programm des lokalen UKW-Senders gespielt. Es lief gerade unsere Sendung. Der Pastor sprach die Kassiererin an und fragte: „Sind Sie Christen, dass Sie diese christlichen Programme hören?" Sie antwortete: „Nein, aber wir lieben diese Sendungen und hören sie gern". Möge diese Saat bald Frucht bringen!

Wichtige Gebetsanliegen

1. Sendetätigkeit über Mittelwelle: In Zentralasien, wo die überwiegende Mehrheit in ländlichen Gegenden lebt, sind die Mittelwellensendungen unser wichtigstes Instrument, um das Evangelium in diese Region zu bringen. Wir benutzen dazu drei starke Sender, die auf den Frequenzen 864kHz, 1287kHz und 1467kHz arbeiten.

Im Jahr 2014 hat Russland die Mittelwellensender für den staatlichen Sendebetrieb eingestellt. Dieses wirkt sich jetzt auch auf Zentralasien aus. Einige Sender werden im Laufe des Jahres abgeschaltet. So auch der für die Frequenzen 1287kHz, über den auch wir Programme in verschiedenen Sprachen ausstrahlen. Unter anderem in Usbekisch und Kasachisch.

© Willi Epp

Diese Veränderungen werden zum Ende des Jahres umgesetzt. Um die Region mit einem guten Signal weiterhin zu versorgen, sind wir dabei neue Sendepläne zu entwickeln. Bitte beten Sie mit, dass es uns gelingt die noch verbliebene Sendezeit auf die verschiedenen Sprachen aufzuteilen und effektiv umzusetzen.

2. Projekt „Neue Gebäude und Studio": Nachdem wir jetzt ein Grundstück haben, kann es mit den Bauplanungen und dem anschließenden Bau begonnen werden. Bitte beten Sie mit, dass wir möglichst bald alle nötigen Genehmigungen erhalten und die noch ausstehenden Geldmittel zeitig zusammenkommen.

3. UKW-Sendungen: Es ist ein ganz besonderer Segen, dass wir in Kirgisistan Sendungen über 6 UKW-Sender ausstrahlen dürfen. An der Erweiterung auf zwei weiteren Stationen auszustrahlen wird gearbeitet. Bitte beten Sie für den Erhalt und Weiterausbau dieses Sendenetzes für Kirgisistan. Da wir die Sendezeit über den Mittelwellensender bald verlieren werden, laufen zurzeit Gespräche Sendezeit über den UKW-Sender in Kasachstan zu erhalten. Menschlich gesehen ist das kaum möglich, aber Gott kann uns auch hier Türen öffnen. Lasst uns dafür beten!

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