© Willi Epp

Gebetsbrief Zentralasien April

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen.

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Jesus ist auferstanden!

Liebe Gebetsfreunde, Jesus ist auferstanden! Er ist Sieger! Das ist die Botschaft von Ostern. Um diesen Sieg zu erringen musste Jesus die Herrlichkeit verlassen, zu uns kommen und für uns sterben.

„Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, … Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, …, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist,…" Phil. 2, 6-11.

In der letzten Zeit werden in Europa die Probleme wieder mit Zäunen geregelt. Am 13. März gab es in der Zeitung „Welt am Sonntag" einen interessanten Artikel über die Lage in Griechenland. Die Leiterin der Asylbehörde in Athen Maria Stavropoulou berichtet über ihre Erfahrungen und sagt einen wichtigen Satz: „Die schlimmsten Grenzen sind die des Egoismus". Und das ist nicht nur ein Problem der Europäer. Der Egoismus ist seit dem Sündenfall das Problem aller Menschen.

Jesus hat uns ein Beispiel hinterlassen. „Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz". Und Er will dass wir ähnlich gesinnt sind. „Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient" Phil. 2, 3 - 4.

Durch die Kraft seiner Auferstehung können wir diese schlimmste Grenze überwinden. Eins der starken Beweise der Auferstehung Jesu sind die Veränderungen im Leben seiner Nachfolger.

Und dafür wollen wir beten, dass Jesus diese Veränderungen bei uns und auch bei unseren Geschwistern in Zentralasien bewirkt.

Ihr Willi Epp

Gebetsanliegen

Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende" Mat.9, 37-38. Diese Not haben wir auch in Zentralasien und deshalb laden wir Sie ein für Mitarbeiter zu beten:

1. Sprecher und Redakteur für die Sendereihe „Durch die Bibel" für zentralasiatische Hörer.

2. Sprecher für kasachische Sendungen mit einem speziellen Dialekt (in China leben zwei Millionen Kasachen).

Paulus schreibt: „Denn mir ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele Widersacher sind da" 1. Kor. 15,9. Wir freuen uns über „offene Türen", über die großartigen Möglichkeiten, aber gleichzeitig gibt es viel Widerstand. Bitte beten Sie mit, dass zwei große Hindernisse sich beseitigen lassen:

1. Ein Sender für die Region ist schon vor einigen Jahren eingekauft, in Container verladen worden und wartet auf den Transport und die Inbetriebnahme. Trotz genereller Zustimmung wurden uns bis heute immer neue Hindernisse in den Weg gelegt. Bitte beten Sie mit um einen Durchbruch in dieser Situation.

2. In einer Stadt haben wir unsere Möglichkeiten zur Aufnahmen nicht mehr. Wir suchen und beten um neue Räumlichkeiten für ein Büro und Studio.

Paulus betet für die Gemeinde: „dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen. Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist". Eph.1, 17-18.

Und das ist auch ein wichtiges Anliegen für die junge Gemeinde Jesu in Zentralasien. Betet mit, dass die Sendungen dieses bewirken und alle Geschwister reife Christen werden.

David betet: „Der HERR wird ihn bewahren und beim Leben erhalten / und es ihm lassen wohlgehen auf Erden und ihn nicht preisgeben dem Willen seiner Feinde" Ps.41,3.

Lasst uns um Bewahrung beten:

1. Für unsere Geschwister, die in einer immer aggressiver werdenden religiösen Umgebung leben.

2. Da wir in Turkmenistan keine Sendungen aufnehmen können, müssen wir immer wieder nach neuen Wegen suchen. In den kommenden Tagen werden zwei Teams unterwegs in ein drittes Land sein, um Texte für Sendungen aufzunehmen. Beten Sie um Bewahrung auf den Reisen und Gelingen bei den Aufnahmen.

3. Vier Brüder aus Zentralasien kommen nach Europa und mit ihnen werden wir einige Gemeinden besuchen und an einer Konferenz teilnehmen. Über 5000 km werden wir zu fahren haben. Bitte beten Sie um Bewahrung unterwegs und Gottes Segen für die Veranstaltungen.

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