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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

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Echter statt schlechter Ratgeber

Römer 2,21

Stellt euch mal vor, ihr würdet einen Bankraub beobachten. Plötzlich kommt einer der Bankräuber auf euch zu und flüstert euch ins Ohr: „Denk dran, du darfst nicht stehlen!“ Was würdet ihr denken? Ich würde wohl denken, dass der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Und vor allem würde ich seinen Rat nicht ernst nehmen. In der Bibel wird Paulus konkret: „Wenn du nun andere belehrst, warum dann nicht auch dich selbst? Du predigst, man dürfe nicht stehlen; warum stiehlst du dann?“ (Röm. 2,21) Wer anderen einen Rat gibt und sich selbst nicht dran hält, macht sich unglaubwürdig. Ob Bankraub, Ehebruch oder Notlüge. Doch nicht nur das; Paulus spricht auch von einer „Entehrung Gottes“, wenn sich einer mit dem Gesetz rühmt, es aber selbst bricht. Bevor ich also andere berate, sollte ich mich erstmal selbst fragen, ob ich meinen Rat einhalte.

David Sander

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Jesus – mehr als ein Kumpel

Römer 2,4

Wart ihr früher im Kindergottesdienst? Eins der ersten Dinge, die die Kleinen da lernen, ist: Jesus ist mein Freund. Daran ist grundsätzlich auch nichts auszusetzen. Doch je älter man wird, desto klarer sollte einem werden: Jesus ist kein „Kuschel-Jesus“. In der Bibel schreibt Paulus: „Oder betrachtest du seine große Güte, Nachsicht und Geduld als selbstverständlich? Begreifst du nicht, dass Gottes Güte dich zur Umkehr bringen will?“ (Römer 2,4) Kehre um und glaube. Jesus will nicht nur mein Freund sein. Gott hat sich uns in Jesus offenbart, er ist viel mehr als ein Freund. Der mächtige Gott ist mein Herr, mein Vater – ein gütiger, nachsichtiger, geduldiger, gerechter und liebender Vater. ER reicht mir und dir die Hand. Nimmst du sie an, hast du gewiss einen Freund, Vater und Herrn fürs Leben.

David Sander

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Augen auf beim Lebenslauf

Römer 1,19-20

„Ich kann nicht glauben, dass du an Gott glaubst“ – habt ihr vielleicht auch schon mal zu hören bekommen. Hätte man das damals zu Paulus gesagt, hätte er wohl Folgendes geantwortet, was er auch den Römern schrieb: „Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.“ (Römer 1,19-20)

Für Paulus haben die Menschen also keine Entschuldigung, nicht an Gott zu glauben. Krass, oder? Manchmal wünsche ich mir genau diese Überzeugungskraft. Ich wünsche mir sichtbare Werke, dass ich sagen kann: „Wieso sollte ich denn nicht an Gott glauben?“ Aber Moment mal – kann es vielleicht sein, dass ich einfach blind geworden bin für diese „sichtbaren Hinweise“? Ja, Gott wirkt noch heute. Aber es gilt: Augen auf beim Lebenslauf!

David Sander

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Falsche Anklage

Römer 2,1

Es gibt da einen Film, in dem ein alternder Auftragskiller versucht, einen würdigen Nachfolger zu suchen. Er weiß, dass er mit dem ganzen Morden, all dem Betrug und den Hinterhältigkeiten bei Gott nicht punktet. Doch das ist ihm egal. Eines Tages wird der Gangster selbst zum Opfer: Durch einen hinterhältigen Überfall verliert er all sein Hab und Gut. Er bringt den Fall vors Gericht. Ein Gangster, der einen anderen Gangster verklagt. Klingt wie die Verfilmung eines Satzes aus der Bibel. Da heißt es: Wer du auch bist: Indem du über einen anderen zu Gericht sitzt, sprichst du dir selbst das Urteil, weil du genau dasselbe tust wie der, zu dessen Richter du dich machst.“ (Römer 2,1) Nun bin ich kein Mörder und gehe selten mit anderen Leuten vor Gericht. Aber dennoch erkenne ich mich wieder. Denn die Fehler, die ich mir selbst nur zu gerne verzeihe, die kreide ich bei anderen doppelt und dreifach an.

David Sander

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Ja, ich glaube

Römer 1,16

Kennt ihr das? Ihr sitzt mit Kollegen beim Mittag zusammen oder seid mit Freunden nett essen und plötzlich wird über die Bibel, Gott und Jesus geredet. Doch nicht positiv; es wird gelästert, gewitzelt und es fallen Worte wie: „Wie kann man so einen Blödsinn nur glauben!“ In solchen Situationen fühle ich mich extrem unwohl – einerseits möchte ich für meinen Glauben einstehen, andererseits möchte ich auch nicht, dass die Stimmung kippt. In der Bibel findet Paulus klare Worte: Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt.“ (Römer 1,16) Wenn es also mal wieder Gegenwind gibt, könnte ich versuchen, mir Paulus‘ Bekenntnis zum Evangelium von Jesus Christus als Vorbild zu nehmen, mich nicht zu schämen und zu sagen: „Ja, ich glaube!“

David Sander