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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

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/ Spruch des Tages

Du und dein Name

Lukas 6,13-16

„Als es Tag wurde, rief Jesus seine Jünger, also Freunde: Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes; Philippus und Bartholomäus, Matthäus und Thomas; Jakobus, Simon, den einen und den anderen Judas.“ Seitdem und bis heute hat sich die Namensliste seiner Freunde um einige Personen – Männer und Frauen – verlängert. Sie nennen sich Christen. Meiner steht auch drauf. Was ist mit euren Namen?

(Tobias Schier)

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Der Ort, wo Gott ist

Lukas 6,12

„Es begab sich zu der Zeit, dass Jesus auf einen Berg ging, um zu beten.“ Warum tut Jesus das? Ist er Gott näher, wenn er auf einen Berg steigt, weil Gott ja im Himmel wohnt? Ich glaube kaum! Es geht wohl weniger um den Berg, als vielmehr um die Ruhe, die er sucht. Gott ist Gegenwärtig überall. Hören kann ich ihn aber am besten, wenn es still um mich ist. Jesus‘ Ort der Ruhe war der Berg. Er ging regelmäßig auf einen Berg, um auf Gott zu hören. Was ist euer Ort der Ruhe? Seid ihr auch regelmäßig da? Auch euer Ort ist nicht nur ein Ort der Ruhe, es ist sicherlich auch ein Ort, an dem ihr auf Gott hören könnt. Wäre doch mal einen Versuch wert!

(Tobias Schier)

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Jesus verweigert keine Heilung

Lukas 6,9

Jetzt stellt euch mal vor, ihr müsst samstagnachts schwer verletzt in die Notaufnahme. Das Blut fließt, das Bein steht in sehr ungesundem Winkel von euch ab – und der Arzt sagt „Oh, kurz nach Mitternacht, es ist ja schon Sonntag! Ja sorry, aber da darf ich nicht arbeiten. Bis Montag dann!“

Un-vor-stell-bar!

Genauso aber wurden religiöse Gesetze von Vielen zur Zeit von Jesus interpretiert. Am Sabbat darf man nicht arbeiten. Punkt.

Jesus sagt: „Ich will euch etwas fragen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?“

Und er heilt den Mann, der zu ihm kam. Gegen die Regel. Gesetzlichkeit oder Liebe? Wofür seid ihr?

(Mirjam Langenbach)

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Jesus füllt die Biskuitrolle

Lukas 6,6

Die Bibel stellt Jesus Christus oft als Mann vor, der tief verwurzelt ist in seinem traditionellen Glauben.

Hier zum Beispiel: Es geschah aber (…), dass (Jesus) in die Synagoge ging und lehrte.

Da wäre ich gerne mal dabei gewesen! Ich kann mir gut vorstellen, dass die Gottesdienstbesucher dort Sachen gehört haben, die sie so auch noch nicht kannten! Der Glaube an Gott ist irgendwie ein bisschen wie eine Biskuitrolle. Wenn er nur aus Äußerlichkeiten besteht, wird er schnell trocken. Aber wer es schafft, die Füllung interessant zu gestalten (so wie Jesus, der in alter Tradition in die Synagoge geht und dort neu und frisch den Glauben erklärt) … mmmh, lecker …!

(Mirjam Langenbach)

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Jesus kennt die Spielregeln

Lukas 6,5

Es gibt Leute, mit denen kannst du kein Spiel spielen. Sie beginnen jeden ihrer Züge mit „Man kann übrigens auch …“ und erweitern die Spielregeln dann zu ihren Gunsten. So nicht! Spielregeln ändern darf nur der Erfinder des Spiels, sonst kommt man ja gar nicht mehr miteinander klar. Jesus macht das der frommen Elite seiner Zeit an einem Beispiel deutlich.

Er erklärt in der Bibel: »Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat; er hat zu bestimmen, was an diesem Tag getan werden darf.«

Die hatten nämlich Zusatzregeln für den Feiertag eingebaut, die der Erfinder der Ruhepause (Gott selbst) so gar nicht vorgesehen hatte. So nicht! Spielregeln des Lebens sind dafür da, dass alle gut klar kommen, nicht, damit sich einer über den anderen stellen kann.

(Mirjam Langenbach)