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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

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Wie man bei Gott Eindruck macht

Lukas 22,25+26

Jesus sagte einmal: „In dieser Welt beherrschen die Könige und Großen ihre Untertanen und werden doch als `Wohltäter´ bezeichnet.“ (Lukas 22,25) Man sollte nicht meinen, dass dieses Zitat wirklich aus dem ersten Jahrhundert stammt. Es kommt mir grade alles so bekannt vor. Ich frage mich, was Jesus, der König aller Könige, von dieser Tatsache hält? Er antwortet so: „Unter euch aber soll der Größte den niedrigsten Platz einnehmen und der Leiter soll wie ein Diener sein.“ (Lukas 22,26) Dachtet ihr wirklich, ihr könnt den Schöpfer des Universums mit irgendwas beeindrucken, das ihr geleistet habt? Es ist doch alles Gnade. Und das sollte das Beispiel sein, das wir uns nehmen.

Mirjam Langenbach

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Jesus: Konsequent sanftmütig, bis zum Schluss

Lukas 22,21

Als Jesus weiß, dass es Zeit für ihn zu sterben ist, feiert er ein letztes Mal mit seinen besten Freunden. Er verrät ihnen: „Bei uns an diesem Tisch ist der Mann, der mich verraten wird.“ (Lukas 22,21) Ich frage mich, warum blamiert er Judas nicht? Warum stellt er ihn nicht bloß? Die anderen elf hätten sich sicher gerne adäquat um den Verräter gekümmert. Vielleicht genau deswegen. In dem Fall wäre ein altes Wort die Antwort: Sanftmut. Jesus gibt Judas bis zum Schluss die Chance, es sich anders zu überlegen, und niemand hätte es je erfahren! Sanftmut. Mutig genug sein, um sanft zu handeln – diesen Charakterzug sollte niemand jemals mit Schwäche verwechseln.

Mirjam Langenbach

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Es sind nicht die anderen

Lukas 22,2

In der Bibel steht, „die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie (Jesus) heimlich umbringen könnten, denn sie fürchteten das Volk.“ (Lukas 22,2) Jesus ist eine Gefahr geworden. Er wirft der Führungselite öffentlich ihre Bigotterie vor und macht dem Volk Hoffnung, dass es selbst für den Einfachsten einen Weg zu Gott gibt. Man muss dafür keine Elite sein. Und deswegen muss der Mann weg. Pfui, wie niederträchtig! Wie hinterlistig, intrigant und feige gehen diese Leute gegen Jesus vor. Und schon stehe ich selbst in der Gefahr, überheblich zu werden. Denn es sind nicht die anderen, derentwegen Jesus gestorben ist. Es ist meine Schuld. Meine Distanz zu Gott, die er überbrückt hat. Nicht vergessen!

Mirjam Langenbach

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Unlogisch?

Lukas 9, 48

In der Bibel ist viel verkehrt herum. An einer Stelle steht zum Beispiel „Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.“ (Lukas 9, 48). Ganz schön quer. Der Kleinste soll groß sein? Das klingt genauso wie: „Der Erste ist der Letzte oder der Schnellste ist der Langsamste.“ Das passt nicht ins Denkmuster. Jesus sagt und meint es aber genau so. Bei Gott gelten andere Maßstäbe. Im Glauben an Gott muss ich mich nicht auf die eigene Logik verlassen, sondern allein auf Gott: Auch wenn der Verstand es nicht begreift und unser Denken sprengt. Irgendwie logisch: Denn genau das ist glauben.

Annabel Stahl

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Wirrwarr im Herzen

Lukas 9, 47

„Auf sein Herz hören – so geht’s“. So oder so ähnlich lauten unzählige Titel in Zeitschriften oder Onlineblogs. Aber wie soll ich auf etwas hören, das ich nicht verstehe? Bevor ich auf mein Herz hören kann, muss ich doch erstmal das, was darin so alles vor sich geht, verstehen können. Zum Glück gibt es jemanden, der jedes Herz durch und durch kennt. In der Bibel steht: „Jesus wusste, was in ihrem Herzen vorging.“ (Lukas 9, 47) Jedes Gefühlschaos und jeder gedankliche Wirrwarr in meinem Herzen versteht Jesus, noch bevor ich dem Gefühl selbst auf die Spur kommen. Er versteht mich besser, als ich mich selbst verstehe. Es lohnt sich, ihn als besten Freund im Leben zu haben.

Annabel Stahl