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Spruch des Tages

Der Impuls für den Tag, der dich ermutigt, ein Leben mit Gott zu leben.

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Kindlich, aber nicht naiv

Matthäus 18,3

Jesus war kein Freund des Wischi-Waschi. Jesus war ein Freund der klaren Worte. Nur manchmal verstehe ich ihn trotzdem nicht sofort. Da sagt Jesus doch zu den Menschen, die mit ihm unterwegs sind: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ (Matthäus 18,39) Was meint Jesus damit? Umkehren, das verstehe ich ja. Einen falschen Weg wieder zurückgehen. Aber was meint er mit dem „werdet wie die Kinder“? Soll ich an meinen Glauben so naiv herangehen wie ein Kind? Das wohl nicht. Aber voller Vertrauen wie ein Kind. Das schon. Kinder haben ein Urvertrauen in ihre Eltern. Das ist angeboren und keineswegs naiv, sondern etwas Gutes. So ist es auch hier: Wer als Mensch so ein Urvertrauen in Gott hat, der ist nicht naiv, sondern hat etwas ganz Wunderbares.

Horst Kretschi

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Barmherzigkeit üben

Psalm 103,13

Ich gebe es ganz ehrlich zu: Ich kann meinen Kindern nicht lange böse sein. Ja, in einem Augenblick bin ich noch stocksauer, aber im nächsten denke ich dann schon, dass sie ja meine Kinder sind, die ich doch liebe und so ist mein Ärger bald verflogen. Väter stehen ja in dem Ruf, eher nachgiebig und gnädig zu sein. Da mag was dran sein. Jedenfalls steht in Psalm 103 in der Bibel der bemerkenswerte Satz: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.“ (Psalm 103,13) Da muss wohl was dran sein, mit der väterlichen Barmherzigkeit. Und sie wird hier mit der göttlichen Barmherzigkeit verglichen. Kinder können sich über barmherzige und gnädige Eltern freuen. Und alle zusammen über einen ebenso barmherzigen und gnädigen Gott.

Horst Kretschi

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Die richtige Balance finden

Sprüche 29,15

Kindererziehung ist kein Zuckerschlecken und mit manchen Fehlern und Fallstricken verbunden. Manchmal schießen Eltern dabei auch über das Ziel hinaus. Manchmal sind sie zu streng, manchmal zu nachsichtig, manchmal mischen sie sich in alles ein, manchmal kümmern sie sich um nichts. Im Buch der Sprüche finde ich dazu folgenden Rat: „Strenge Erziehung bringt ein Kind zur Vernunft. Ein Kind, das sich selbst überlassen wird, macht seinen Eltern Schande.“ (Sprüche 29,15) Tatsächlich wissen Kinderpsychologen heute, welche verheerenden Folgen die Vernachlässigung von Kindern haben kann. Auf der anderen Seite ist übermäßig strenge Erziehung aber auch nicht förderlich für das Wohl des Kindes. So bleibt die Frage: Was ist strenge Erziehung? Ich denke, auf die richtige Balance kommt es an. Und was beide Seiten in der Waage halten kann, ist die innige Liebe, die Eltern für ihre Kinder haben sollten.

Horst Kretschi

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Verhalten verstehen

5. Mose 31,13

Warum machen meine Eltern was sie tun und verhalten sich manchmal so komisch? Es gibt Kinder, die sich zunächst diese Frage stellen und dann manchmal auch ihren Eltern. Warum spendet ihr Geld? Warum arbeitet ihr in der Kirche mit? Warum lehnt ihr es ab, zu lügen, auch wenn es euch helfen würde? Und dann erklären wir als Eltern unseren Kindern, dass das mit unserem Glauben zu tun hat. Und damit, dass wir uns an Gottes Regeln halten, die er für diese Welt aufgestellt hat. Und indem wir es unseren Kindern erklären, machen wir was Gott will. In der Bibel lese ich dazu: „Auch die Kinder, die das Gesetz noch nicht kennen, sollen genau zuhören, damit sie stets dem HERRN, eurem Gott, in Ehrfurcht begegnen.“ (5. Mose 31,13) Kinder sollen wissen und verstehen, welche Verhaltensregeln Gott für diese Welt aufgestellt hat und warum das gut ist.

Horst Kretschi

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Feste erklären

2. Mose 12,26 und 2. Mose 13,14

Kinder haben tausend Fragen. Vor allem dreijährige können einem Löcher in den Bauch fragen. Fast jedes zweite Wort lautet: „Warum?“ Kinder sind nun mal neugierig und wollen die Welt um sich herum verstehen. Auch religiöse Feste wie Weihnachten oder Ostern. Da hat sich in tausenden Jahren Menschheitsgeschichte nichts geändert. Kann ich in der Bibel an mehreren Stellen nachlesen: „Wenn eure Kinder eines Tages fragen, was dieser Brauch bedeutet.“ (2. Mose 12,26) steht da. Ja, dann sollen die Eltern ihren Kindern erklären, warum dieses religiöse Fest gefeiert wird. Und um es erklären zu können, muss ich es ja auch selbst verstanden haben. Wie ist das bei euch und euren Kindern? Haben sie schon gefragt? Und was wusstet ihr zu erzählen?

Horst Kretschi