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„Fürchte dich nicht!“ (1/2)
Man kann Angst und sogar Panikattacken überwinden. Wie das geht, verrät Cornelia Mack.
Angst kann lähmen, wenn man ihr zu viel Raum gibt. Doch was kann man tun, wenn man von einer Panikattacke überrollt wird? Cornelia Mack, studierte Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Psychiatrie, weiß Rat. Sie kennt Gründe für die Angst und auch Wege, wie man sie überwinden kann. Schritt für Schritt.
© Ruth Schneider / ERF
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Kommentare (3)
@Rike: Danke für die hilfreiche Ergänzung. Selbstverständlich steht das Gebet immer an erster Stelle. Da ich aber bei den ERF Hörerenden davon ausgehe, dass diese sowieso immer mit Jesus in … mehrVerbindung sind, habe ich das nicht extra erwähnt.
Zum Mose-Kommentar: Natürlich hat Mose nicht aus eigener Kraft die Schlange in einen Stab verwandelt, sondern Gott hat das getan und damit Mose eine Möglichkeit gegeben, immer auf seine Macht, die in diesem Wunder sichtbar wurde, zurückzugreifen. Bei all den Wundern, die Mose getan hat, war immer Gottes Macht wirksam. Anders hätte er es nicht tun können.
Frau Mack erklärt anhand der Berufungsgeschichte von Mose, dass Gott Erfinder der Konfrontationstherapie sei: Auf Gottes Aufforderung hin stellt sich Mose der Angst vor der Schlange, flieht nicht, … mehrsondern ergreift sie und sie wird in seiner Hand zum Stab. Was ihn zunächst in Angst versetzt habe, sei zum Machtmittel geworden, mit dem er z. B. Wasser aus dem Felsen geholt, das Rote Meer geteilt habe, etc. Doch das ist m. E. nicht biblisch: Mose überwindet die Angst nicht aus eigener Kraft, sondern durch Gehorsam auf Gottes Wort und Vertrauen auf den allmächtigen Gott. Nicht Mose hat ein Machtmittel durch den Stab in der Hand, sondern Gott ist es, der die Macht hat, durch Mose Wunder zu tun, wenn Mose nicht auf seine Unzulänglichkeiten schaut, sondern sich ganz auf Gott verlässt. So haben auch wir, wenn wir uns der Angst stellen, kein Machtmittel in der Hand, mit dem wir ganz viel bewältigen können, sondern müssen lernen und einüben, auf Gott zu vertrauen, der alle Macht hat. Wir sind von Gottes Gnade und Erbarmen abhängig.
Ich konnte der Rednerin gut zuhören, weil sie gut strukturiert und anschauliche Beispiele gewählt hat. Angenehm war auch, dass die Vortragende Angst aus eigener Erfahrung kennt und sich dazu bekennt. … mehrBesonders hilfreich fand ich unter den Strategien zur Angstbewältigung ihre Ausführungen zum Punkt „Entmachten – unsere Stellung zum Tod überprüfen“. Erstaunt war ich allerdings, dass bei den Ratschlägen zur Angstbewältigen als erster Punkt für Frau Mack als Christin nicht das Gebet steht und das Forschen in der Bibel, was sie zum Thema Angst sagt. Stattdessen riet sie, sich zu informieren über das, was Angst macht, darüber zu reden und andere Menschen zu fragen, wie sie mit der Situation umgegangen sind. Das mag auch hilfreich sein, aber wenn Christus der beste Therapeut ist, wie die Rednerin in den letzten Minuten ihres Vortrags sagt, warum wendet sie sich nicht als erstes an ihn? Der heutige Losungstext lautet z. B. „Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir.“ (Jona 2,3). Oder in Phil 4,6 ruft Paulus uns dazu auf: „Sorget euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“