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/ Wort zum Tag

Keine heiße Luft

Harry Moritz über Lukas 21,33.

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.

Lukas 21,33

Im Lukas–Evangelium Kapitel 21, Vers 33, heißt es:
Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.

Diese Worte von Jesus stehen am Ende eines Abschnittes, der uns in Panik versetzen könnte. Da werden Zeichen der Zeit beschrieben, die viele erschrecken und alle betreffen. Mich erinnert das an etliche Kinofilme, die versucht haben, die Apokalypse zu inszenieren. Klimawandel, Abschmelzen der Polkappen, Völkerwanderungen, Flüchtlingsströme, Hungersnöte, Pandemien und ein globaler Internet–Crash werden da mehr oder weniger gut in Szene gesetzt. Dabei ist unbestritten: Der Countdown läuft – und kein Mensch weiß, wie lange.

Christen leben im Angesicht des wiederkommenden Jesus Christus. Für jeden von uns hat die Vorstellung, morgen könnte alles zu Ende sein, etwas Bedrohliches an sich. Als Christ mache ich mir bewusst, ich lebe Jesus entgegen. Er kommt mir entgegen.

Jesus lädt uns ein: Richtet euch auf! Fasst Mut, denn eure Erlösung ist nahe (Lukas 21,28). Er schenkt uns einen anderen Blickwinkel: Hebt den Kopf hoch, geht aufrecht, es gibt Gutes zu erwarten! Wer Jesus vertraut, wer ihn als seinen Erlöser liebt, darf ihm aufrecht und mit erhobenem Haupt entgegen gehen. Jesus löst dann als wiederkehrender Herr auch die noch offenen Versprechen ein.

Hier stimmt dann der Satz vom guten Ende wirklich. Am Ende wird für uns alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende! Alles wird und ist dann gut, weil uns Jesus als Erlöser in seiner großen Güte begegnet. Alles wird und ist dann gut, weil Jesus schon längst alles für alle getan hat. So können wir versöhnt mit Gott, versöhnt mit unseren Mitmenschen und versöhnt mit uns selbst leben.

Alles wird und ist dann gut, weil der barmherzige Friedensstifter Jesus seine Liebe in die Waagschale wirft, damit meine Fehler und Schwächen, meine Schuld im letzten Gericht kein wirkliches Gewicht mehr haben können.

Jesus gibt seinen Worten Gewicht, indem er formuliert: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Alles, was wir tun oder besitzen, wird  einmal vergehen. Alles, unsere kleine und die große Welt.

Die Worte von Jesus sind keine heiße Luft, keine faszinierenden Wahlversprechen, keine frommen Sprechblasen. Die Worte von Jesus sind verlässlich, beständig, ewig gültig. Sie werden uns überdauern, wie sie schon tausende Jahre überdauert haben. Sie werden sogar diese Erde und diesen Himmel überleben.

Seine Worte sind so kostbar wie Edelsteine. Sie sind ein Schatz für jeden, der sie entdeckt hat und der den treuen Gott dahinter wahrnimmt. Sie malen uns den großen Menschenfreund Jesus vor Augen und stärken unser Vertrauen in seine Liebe und Treue. Er steht zu dem, was er sich vorgenommen hat. Auf ihn ist Verlass. Gott sei Dank!

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Anstoß

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Kommentare

Kornelia W. /

Herzlichen Dank! Eine sehr aufbauende Andacht!

Sabine S. /

Vielen Dank. Ich höre Ihre Beiträge immer gerne. Bin gerade aus BW bei meinen nicht-gläubigen Freunden, die bei Bad Doberan wohnen. Habe Ihr Wort zum Tag an meine Freundin weitergeleitet. Vielleicht spricht Gott sie damit an.

Bernhard S. /

Danke, Harry, für das ermutigende Wort zum Tag! Herzliche Grüße nach Warnemünde.