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Bonität bei Gott

Hans-Jörg Blomeyer über Römer 3,23-24.

Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Römer 3,23–24

Möchten Sie in der kommenden Woche einen Kredit aufnehmen? Oder wollen Sie auch nur mit einer Internetbestellung etwas Größeres erwerben? Dann ist es ganz entscheidend, dass es keinen Zweifel an Ihrer Zahlungsfähigkeit gibt. Gut, wenn die Schufa bestätigt, dass es Ihnen an Bonität nicht mangelt.

Noch viel wichtiger ist dies, um das ewige Leben bei Gott zu erwerben, das ein Mensch braucht, um nicht auf immer verloren zu gehen.

Doch da bekommen wir Menschen vom heutigen Bibelwort aus Römer 3, Vers 23 ein niederschmetterndes Zeugnis: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen.

Unsere Bonität, unsere Zahlungsfähigkeit bei Gott, ist gleich null, unsere Schulden dagegen riesig.

Zum Glück, ja, zu unserer Rettung schließt sich da der Vers 24 an: sie werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Drei Dinge sind also nötig, dass wir Bonität bei Gott finden, dass wir bei ihm angenommen sind: Einmal, dass wir darauf verzichten, selbst bezahlen zu wollen. Zweitens, dass wir Gottes Begnadigung suchen. Und schließlich: dass Jesus Christus mit seinem Einsatz am Kreuz unser Minuskonto ins Plus bringt und uns aus unserer Schuldenfalle erlöst.

Am schwersten tun wir uns wohl damit, zu bekennen: Ich kann nichts dazu tun, meine Schulden zu bezahlen. Mein Verdienst wiegt mein Schuldkonto nicht auf, so wenig, wie eine Entschuldigung eine Majestätsbeleidigung ungeschehen macht. Eine Bankrott-Erklärung gibt keiner gerne ab. Und doch: Wir können unsere Schulden bei Gott nicht selber begleichen. Wir können sie nur bei ihm abgeben.

Erkennt das einer und bekennt er das, kann er sich freimütig an Gottes Gnade wenden. So kann er den Freispruch von seiner Schuld, ja, die Erlösung von ihrer Last erfahren. Jesus Christus hat sie mit seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung bewirkt und geschenkt.

Haben Sie das noch nicht in Anspruch genommen oder wieder aus den Augen verloren, dann können Sie das jetzt tun mit der Bitte: Herr Jesus Christus. Bezahle du meine Schuld, die ich dir jetzt gebe, mit deiner Tat am Kreuz. Schenke mir deine Erlösung, deine Vergebung, deinen Frieden.

Wenn Sie das selber schon von Jesus Christus erfahren haben, wenn Sie das froh macht, sagen Sie es andern weiter, die noch nichts davon wissen. Vielleicht finden Sie eigene Worte für diese wichtige Aussage aus dem Römerbrief:

„Wir sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollen und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist“.

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Kommentare

Rainer /

Vielen Dank für die gut verständliche Auslegung dieser so immanent wichtigen Worte. Gott schenkt Vergebung, aus Gnade. Wir dürfen Ihn darum nur bitten. Wiedergutmachen können wir selber nichts, unser Minuskonto kann nur Gott ausgleichen. Und das macht Gott am liebsten, wenn wir Ihn darum bitten und Ihm unser Leben übergeben.

Anita S. /

Vielen DANK für die aufschlussreichen und wichtigen Worte, die den Bibelvers wunderbar erklären!
Es ist so wichtig, dass wir erkennen, dass keiner vor Gott bestehen kann, aber wir in Christus die Befreiung von allen Sünden und Bösen durch seine Heilstat am Kreuz bekommen.