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/ Lied der Woche

Komm und still den Sturm (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Der Download dieser Sendung ist nur noch Heute verfügbar.

„Vergesse viel zu oft, wie nah die Heimat ist. Egal wohin‘s mich treibt, du bist Land in Sicht“ singt Samuel Harfst in der Bridge von „Komm und still den Sturm“. Ich verstehe diese Liedzeile so, dass der Musiker Gott als seine Heimat oder sein Zuhause ansieht. Das ist ein schöner Gedanke! Und: dieser Gedanke ist auch in der Bibel enthalten: Im Brief an die Philipper erinnert Paulus die gläubigen Christen daran, dass ihr Bürgerrecht im Himmel ist. Die „Neues Leben“ Übersetzung der Bibel drückt es so aus: „Aber unsere Heimat ist der Himmel, wo Jesus Christus, der Herr, lebt.“
Was bedeutet das für mich? Wenn ich an Jesus Christus glaube, dann darf ich wissen, dass das Leben auf dieser Erde nicht mein ultimatives Ziel ist. Es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben, wo Menschen und Gott zusammen in Frieden leben werden. Diese andere, wahrscheinlich viel schönere Welt, darf ich als meine Heimat verstehen. Ich darf mich darauf freuen, eines Tages Gott face-to-face sehen zu können in dieser neuen Welt, die mein Zuhause ist. Und auch jetzt kann ich schon erleben, dass Gott Heimat ist: in Momenten in seiner Gegenwart, die mir ein Gefühl von Zugehörigkeit und Zuhause geben und in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.

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