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/ Lied der Woche

Die güldne Sonne (4/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Der Download dieser Sendung ist noch 22 Tage verfügbar.

„Die güldne Sonne“ – im Text von Paul Gerhardt, Melodie und Satz von Johann Georg Ebeling, gesungen von Anja Lehmann.

Als Paul Gerhardt 1666 den Liedtext geschrieben hat, arbeitete er gerade als Pfarrer an der Nikolai-Kirche in Berlin. Die Beziehung mit seinem Landesherrn Friedrich Wilhelm ist angespannt. Der Kurfürst verlangt von ihm, ein Toleranzedikt zu unterschreiben. Nur wenn Paul Gerhardt das macht, kann er seine Stelle behalten. Er steht im Gewissenskonflikt: Job oder Überzeugung.

Möglicherweise war das eine der Grenzen und Überforderungen, die er im Kopf hatte, als er das Lied der Woche geschrieben hat. Was sollte er tun? Er entscheidet sich für den aufrichtigen Weg: für die Überzeugung, gegen den Job. Ein mutiger Weg.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie ebenso mutig und aufrichtig Ihre Entscheidungen treffen und erleben, was Paul Gerhardt im Lied „Die güldne Sonne“ beschreibt: „Die güldne Sonne bringt unsern Grenzen ein herzerquickendes, liebliches Licht.“ Auf dass Gottes Licht liebevoll auch auf ihre Grenzen und Unzulänglichkeiten scheint und ihr Herz erquickt.

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