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/ Lied der Woche

Es werde Licht (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

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„Es werde Licht“ – Lothar Kosse hat hier ein Lied geschaffen, das seinerseits einen Schöpfungsakt besingt. Den Schöpfungsakt. Die creatio ex nihilo, so haben es die frühen christlichen Denker Tatian und Theophilos von Antiochien genannt – eine Schöpfung aus dem Nichts, ohne jede Voraussetzung. Ganz im Gegensatz zu der Vorstellung, die die griechischen Philosophen des Altertums von der Entstehung der Welt hatten. Die konnten sich nicht vorstellen, dass aus Nichts etwas entsteht.

 

Aber nun kamen die Christen und haben behauptet: Wenn es vor Erschaffung der Welt auch sonst noch nichts gab, zumindest nichts Materielles, dann gab es zumindest ein unvorstellbar schöpferisches, ideenreiches, tatkräftiges und durch und durch liebevollen Wesen, und dem verdankt die ganze Welt und verdanken auch Sie und ich unser Dasein verdanken.

 

Dieses Wesen hat etwas von sich in jedes seiner Geschöpfe hinein gelegt. „Das wahrhaftige Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen“ – so steht’s im berühmten Prolog des Johannesevangeliums (Joh. 1,9). Nur deshalb können wir Menschen selbst schöpferisch sein. 

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