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Gebets-ABC: R wie Reis

Elke Drossmann und Kai-Uwe Woytschak laden Sie ein, sich das, was Sie nicht mögen, mit Gottes Augen anzuschauen.

Der Download dieser Sendung ist noch 12 Tage verfügbar.

Meditation

Sie lässt den Reis durch ihre Finger gleiten. Sie versucht ein Gefühl für den Reis zu entwickeln. So gerne isst sie ihn nicht. Doch zu manchen Gerichten gehört Reis dazu. Naturreis liebt sie allerdings. Milchreis hingegen ist nicht so ihr Ding. Beim Chinesen sieht der Reis immer kompakter aus. Sie bevorzugt beim Chinesen die gebratenen Nudeln.  

Während sie noch mit dem Reis in ihren Fingern spielt, fragt sie sich, ob Jesus wohl Reis mochte? Und ob Gott, sein Vater im Himmel, seine Geschöpfe auch so durch die Finger gleiten ließ, nachdem er sie geschaffen und begutachtet hat? Er fand den Reis vermutlich genauso gut, wie andere Getreidekörner.  

Beherzt schüttet sie den Reis in den Kochtopf. Während sie den Herd anstellt, nimmt sie sich vor, sich zu überwinden und heute für den Reis Gott zu danken.

Gebet

Lieber Vater im Himmel, ich mag Reis nicht so. Ich möchte dir heute für den Reis danken. Und wenn ich ihn esse, daran denken, dass du ihn geschaffen hast, wie anderes auch, was ich gerne esse. Andere wären vermutlich froh über eine Handvoll Reis. Bitte kümmere dich um die Menschen, die heute hungern. Denen es egal ist, ob sie Natur- oder Milch- oder Langkornreis essen. Wir haben solche Auswahl und trotzdem bin ich oft so mäkelig. Vielleicht deshalb. Es tut mir leid, dass ich nicht mit mehr Freude das Essen genieße, das durch deine Hände gleitet. Mit Dank nehme ich den Reis heute aus deiner Hand. Du machst mich durch ihn satt. Amen.

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