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Gebets-ABC: N wie Nacht

Elke Drossmann und Kai-Uwe Woytschak laden Sie ein, nicht vor einem Berg stehen zu bleiben.

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Meditation

Nachtaktiv ist er notgedrungen, wenn er zum Einsatz gerufen wird. Er ist Notfallseelsorger. Er soll eine Todesnachricht überbringen. Der Sohn ist tödlich verunglückt. Schuld – ein Fahrer mit Alkohol am Steuer. Als er mit der Polizei vor der Wohnung der Eltern steht und klingelt, ahnt er, was ihm bevorsteht. Bis die Tür geöffnet wird, betet er leise. Er bittet Gott um seinen Beistand. Dass er gut reagiert. Das sieht, was nötig ist, um den Angehörigen zur Seite stehen zu können. Wie gut, „der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“ Worte aus Psalm 121 (4) fallen ihm ein. Gott, der Hüter Israels, ist wie er nachtaktiv. Er ist nicht allein. Gott geht gleich mit ihm in die Wohnung der Angehörigen. Auch wenn diese Mission wie ein Berg ist, auf den er schaut. Gott ist seine Hilfe, Worte zu finden. Gott ist seine Hilfe, Stille auszuhalten. Gott ist seine Hilfe, da zu sein.

Gebet

Vater im Himmel, ich danke dir, dass du wach bist. Du brauchst keinen Schlaf. Und wenn ich aus dem Schlaf aufschrecke, bist du da. Wenn ich nachtaktiv werde, fehlt mir der Schlaf. Bei dir ist es anders. Du kennst die Situationen, in denen ich nachts um Hilfe gerufen werde. Wo ich aus dem Schlaf schrecke, weil jemand Hilfe braucht. Hilf mir, nicht nur die Berge zu sehen. Deshalb sage ich wie viele andere Beter auch: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht“ (Psalm 121,1-4).

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