/ Das Gespräch
Zur Sache: „Demokratie unter Druck – Extremisten im Aufwind?“
Aktuelles aus christlicher Perspektive.
Drei Landtagwahlen liegen hinter uns mit erstaunlichen Ergebnissen: in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erzielte die AfD die meisten Wählerstimmen, in Berlin die Linke.
Beide Parteien sind im unterschiedlichen Maß im Fokus der Verfassungsschutzbehörden. Die politische Mitte scheint zu bröckeln. Was bedeutet das für das Wohlergehen unseres Landes? Und wo sehen Christen ihre Aufgabe im Spannungsfeld zwischen rechts und links? Darüber spricht Regina König mit ihren Kollegen Oliver Jeske, Hauptstadtkorrespondent, und Horst Kretschi, ERF-Programmkoordinator.
Ihr Kommentar
Kommentare (4)
Das war eine interessanten Sendung, die zur Meinungsbildung anregt. Allerdings ist die Linke nicht mit der AFD vergleichbar. Antisemitismus geht natürlich gar nicht. Leider ist die Linke die einzige … mehrPartei, die aus soziale Gerechtigkeit setzt, wie früher vor Schröder die SPD. In Österreich beispielsweise gibt es keine Linke, da dort die SPÖ soziale Politik für die Bevölkerung macht, die nur kleines oder mittleres Einkommen haben. Es gibt viele bezahlbare Gemeindebauten. Also muss man immer abwägen was man wählt. Obwohl die Linke ja immer Kompromisse in Koalitionen machen müsste und hoffentlich nie der § 218 gestrichen wird kann man zugespitzt sagen: Entweder man wählt eine Partei, die das ungeborene Leben schützt oder nicht das geborene, indem sie wie die CDU den Klima und Umweltschutz und die Armen Menschen vernachlässigt oder eine Partei aus dem linken Spektrum die das ungeborene Leben weniger achtet, aber das geborene umso höher (auskömmliches Leben für alle und Schutz der Lebensgrundlagen.
Vielen Dank für diese gut recherchierte und informative Sendung.
Auch ich wünsche mir dass eine politische ausgewogene Mitte mehr Befürworter findet gegenüber manchen rechten und linken … mehrAngeboten.
Der geplante Umgang mit Landeskirchen, christlichen Gemeinschaften und Institutionen der AfD Sachsen Anhalt beinhaltet große Einschnitte.
Aus dem Parteiprogramm der AfD 2026 Sachsen-Anhalt, Seite 67:
"Die Verwendung von Staatsleistungen soll auf Kosten für geistliches Personal und den Erhalt der Gebäude beschränkt bleiben. Kirchen, die Staatsleistun-
gen in Anspruch nehmen wollen, haben über die Verwendung der Mit-
tel Rechenschaft abzulegen und ihren Gesamthaushalt offenzulegen."
"Die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V. wird jährlich in Höhe
von 70.000 Euro durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert. Dies
wäre vielleicht gerechtfertigt, wenn sich diese Akademie der Bildung
in kirchlichen Angelegenheiten von theologischen Themen bis hin
zu Kirchenmusik widmen würde. Solche Themen machen jedoch
den geringsten Teil der dort stattfindenden „Bildungsarbeit“ aus. Das
meiste ist politische Agitation im Sinne der Altparteien: Klimadoktrin,
Genderismus und Regenbogenkult stehen hoch im Kurs, eine „sozial
ökologische Transformation“ wird beschworen, der ungezügelten
Masseneinwanderung wird das Wort geredet. Eine AfD-Landesregierung wird diese Zahlungen unverzüglich einstellen."
Ihre Sendung habe ich mit Interesse gehört und bin doch bei einigen Punkten anderer Meinung. Es ist völlig richtig, dass wir anständig miteinander umgehen sollten. Dazu gehört m.E. auch, dass man mit … mehrallen Parteien, die zur Wahl stehen, mindestens miteinander reden soll. Außerdem gehört sich, dass man den Wählerwillen respektiert und nicht versucht, u.allen umständen Koalitionen zu bilden, die absolut nicht den erkennbaren Wählerwillen widerspiegeln. Ausserdem sollte man sich fragen warum ich Parteien wählen sollte,die sich ständig streiten, lügen und keine Vision haben, wohin die Richtung gehen soll.
Die Mitte ist für mich auch deshalb nicht attraktiv, weil deren Mitglieder erkennbar nicht an Gott glauben und Gebote Gottes, durch Abschaffung des Paragraphen 218 außer Kraft setzen.
Was die sog. Mitte braucht, ist eine Umkehr zu Gott, übrigens auch viele Landeskirchen. Unser Volk hat keine Orientierung mehr, keine Bibelkenntnis. Und kein Wissen mehr, wie eine gesunde Gottesbeziehung gelebt wird.
Es gibt auch eine christliche Partei in Deutschland nämlich Bündnis C,
Christen für Deutschland.
Schade, dass diese Partei nicht erwähnt wurde.
Ich bin einer der Spitzenkandidaten für Schleswig-Holstein.