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/ Das Gespräch

Gott und das amische Mädchen

Becky Yoder lässt ihre amische Lebensweise hinter sich, um Gottes Berufung zu folgen.

Becky Yoder – als Schulkind und heute (Foto: privat)
Becky Yoder – als Schulkind und heute (Foto: privat)

Pferdebuggys, Frauen in langen Kleidern mit weißen, gestärkten Hauben auf dem Kopf, Männer mit Hosenträger und Strohhut – an diese Bilder denken viele Menschen, wenn sie das Wort „amisch“ hören. Die Lebensweise der traditionell lebenden, täuferischen Glaubensgemeinschaft fasziniert und erschreckt moderne Zeitgenossen gleichermaßen.

Dabei ist Amisch nicht gleich Amisch. Es gibt Gemeinden der alten amischen Ordnung, die streng an ihren Traditionen festhalten. Es gibt aber auch Gruppen, die sich bis zu einem gewissen Grad für Neuerungen öffnen. Zu letzteren gehören die sogenannten Beachy Amisch.

Becky Yoder ist 9 Jahre alt, als ihre Eltern von einer Gemeinde der alten amischen Ordnung zu den Beachy Amisch wechseln. Das bringt für die Familie viele Neuerungen mit sich – zum ersten Mal besitzen sie beispielsweise ein Auto. Unabhängig davon gehen in Becky ganz andere Veränderungen vor sich, die für ihr Leben weitreichende Folgen haben. Die Neunjährige spürt Gottes Berufung, ihm später einmal als Krankenschwester zu dienen und die Botschaft von seiner Liebe Menschen in anderen Ländern weiterzugeben.

In Das Gespräch mit Hanna Willhelm erzählt Becky Yoder, wie sie diesen Weg gegen Widerstände in der eigenen Familie gegangen ist und wie Gott ihr dabei Schritt für Schritt die Türen geöffnet hat. 
 

Die örtliche Presse berichtete 1980 in einem Artikel über die erste amische Studentin an der Mankato State University. Verlinkung mit freundlicher Genehmigung der Mankato Free Press.

zum Artikel
 

Dorcas Smucker, die Schwester von Becky Yoder, hat die amische Gemeinschaft ebenfalls verlassen und bloggt unter Life in the Shoe über ihr Leben in einer konservativen Mennonitengemeinde.

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