Navigation überspringen

/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Sünde – und ein bewährtes Mittel dagegen

Annegret Schneider über Psalm 119,11.

Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige.

Psalm 119,11

Nein, ich rede nicht davon, erst gar keine Schokolade zu kaufen, um nicht kalorien- und zuckermäßig zu „sündigen“. Es geht auch nicht darum, keine Chips vor dem abendlichen Fernsehprogramm zu futtern oder auf klebrig-süße Getränke zu verzichten.

Wenn ich den 11. Vers aus Psalm 119 lese, dann weiß ich, dass es um mehr geht. Um viel mehr. Um echtes Fehlverhalten. Um ein Fehlverhalten, dessen Konsequenzen nicht auf der Waage abzulesen sind. Es geht um nicht weniger als darum, wo ich die Ewigkeit zubringen werde.

Ignoriere ich Gott und das, was er will, dann bleibe ich ihm fern – in diesem Leben und im nächsten. Das ist der größte Fehler, den ich machen kann.

Wie kann ich den kapitalen Fehler vermeiden und es besser machen?

Einen sachdienlichen Hinweis gibt’s im Psalm 119, dem längsten Psalm im Liederbuch Israels. Ziemlich weit vorn, im Vers 11, sagt der Psalmist, an Gott gerichtet: „Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige“ (Psalm 119,11). Ich soll und will mich also Gott zuwenden, mich mit seinem Wort, der Bibel, beschäftigen. Das wird mich dann prägen und tragen, und das ist das Beste, was mir passieren kann. – Für dieses Leben und das, was danach kommt.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.