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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott kämpft für dich

Oliver Jeske über Josua 5,14b.

Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach: Was sagt mein Herr seinem Knecht?

Josua 5,14

Man hat gerade einen guten Anfang hingelegt. Doch schon türmen sich die scheinbar unüberwindbaren Hürden vor einem auf. Ich persönlich kenne Situationen, in die ich mit Elan gestartet bin. Und am Schluss stand nur eine Bauchlandung.

Josua war etwa 1.300 Jahre vor Christus eine wichtige Führungspersönlichkeit in Israel. Erst kürzlich hatte er das Volk Israel durch den Jordan ins von Gott verheißene Land geführt. Und schon stand das große Hindernis vor ihm: die gut befestigte Stadt Jericho.

Ein Engel in Menschengestalt begegnet Josua. Er stellt sich ihm vor als „Heerführer des Herrn“. Was macht ein Heerführer? Er erteilt militärische Befehle. Und so ist Josuas Reaktion nur folgerichtig.

In der Bibel heißt es: „Da warf sich Josua mit dem Gesicht auf den Boden,

verneigte sich und sprach zu ihm:

Was befiehlt mein Herr seinem Knecht?“ (Josua 5,14b)

Die Antwort ist zunächst überraschend. Sie lautet: „Zieh deine Schuhe aus! Denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig.“

Anders ausgedrückt heißt das: Hey Josua, ich will dich und dein Volk nicht als Kriegsmaschine oder Kanonenfutter. Du sollst erleben: Gott ist hier. Und er kämpft für euch.

Wenn ich wieder einmal mit voller Begeisterung ein neues Projekt anpacke, dann will ich ganz bewusst damit rechnen: Gott ist an meiner Seite. Das bewahrt mich davor, dass ich meinen eigenen Kopf blutig stoße – weil er für mich kämpft.

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Kommentare (1)

H. Goebel /

Danke, Herr Jeske, für die geradlinigen, ermutigenden Worte.
> Ich persönlich kenne Situationen, in die ich mit Elan gestartet bin.
Ich kenne welche, in denen ich nur noch einen letzten Funken mehr