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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gemeinsames Beten verbindet auch fremde Menschen

Gedanken von Hans Hohmeyer zum Bibeltext Psalm 46,11.

Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will mich erheben unter den Völkern, ich will mich erheben auf Erden.

Psalm 46,11

Noch hieß es DDR, aber die Grenzen waren schon offen. Wir waren unterwegs, 1990, und besuchten einige Verwandte. Ich kam in Städte, die ich vorher noch nie gesehen hatte: Dresden, Jena, Schwerin – deutsche Städte, mir damals aber fremder als viele französische und holländische Orte. Daran muss ich denken, heute, am 3. Oktober. Tag der deutschen Einheit.

Sind mir die Städte im Osten der Republik inzwischen vertrauter? Bin ich den Menschen nähergekommen? Nicht privat. Meine Beziehungen sind im Westen gewachsen im Ruhrpott, in Ostfriesland und auch in Hessen. Und mein Urlaub führt mich in die weite Welt. Aber ERF Plus wird in einigen Regionen der östlichen Bundesländer sehr gerne gehört, zum Beispiel im Erzgebirge. Wir sehen es an den vielen Rückmeldungen, die uns von dort erreichen. Und schon sind wir miteinander verbunden, können zum Beispiel gemeinsam beten, mit Psalm 46 Vers 11: „Macht Frieden!“ ruft Gott. „Erkennt, dass ich Gott bin! Ich habe Macht über die Völker der Erde!“ Gemeinsames Beten, gemeinsames Vertrauen auf Gott – bessere Verbindungen kann ich mir nicht vorstellen. Gerade am Tag der deutschen Einheit.

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