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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Reiselustig

Elke Drossmann über 3. Johannes 1,8

Solche sollen wir nun aufnehmen, damit wir Gehilfen der Wahrheit werden.

3. Johannes 1,8

Reiselustig waren Menschen auch schon vor 2.000 Jahren. Bei einigen war es nicht Neugier auf neue Länder oder Städte, sondern die Neugier, wie Menschen in einer Stadt auf Jesus Christus reagieren. Die meisten haben noch nie etwas von Jesus gehört. Glauben sie Jesu Worten und Taten? Halten sie Jesus für wichtig? Für bedeutender als den römischen Kaiser?

Ziemlich am Ende des Neuen Testaments, im dritten Johannesbrief, da schreibt der Verfasser an einen gewissen Gajus von derartigen reisenden Botschaftern Jesu: „Wir sind verpflichtet, solche Männer aufzunehmen, damit auch wir zu Mitarbeitern für die Wahrheit werden.“

Die reisenden Boten verbreiten keine philosophische Wahrheit, sondern reden von einer Person: Jesus Christus ist die Wahrheit. Nur Jesus kann Menschen den Himmel aufschließen. Er ermöglicht allen Menschen, Gott mit Vater anzureden.

Wo können die übernachten, die von Jesus reden? Am einfachsten bei einem Christen aus der Gemeinde. So lernen sie sich gegenseitig kennen. Erfahren, was in der christlichen Welt gerade los ist. Gajus ist neugierig auf Männer, die ihm unbekannt sind, aber von Jesus erzählen. Quartiergeber und Evangelist – beide ziehen für Jesus an einem Strang.

Für Jesus an einem Strang ziehen, das steht Gemeinden bis heute gut zu Gesicht.

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