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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Alle sollen das Evangelium hören

Wolf-Dieter Kretschmer über Römer 15,20-21.

Dabei setze ich meine Ehre darein, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name noch nicht genannt wurde, damit ich nicht auf einen fremden Grund baue, sondern wie geschrieben steht: »Denen nichts von ihm verkündigt worden ist, die sollen sehen, und die nichts gehört haben, sollen verstehen.«

Römer 15,20-21

Es gibt Menschen, die sehen sich von Gott zu einer besonderen Aufgabe berufen. Sie gehen dorthin, wo vor ihnen noch niemand das Evangelium gepredigt hat. Früher nannte man solche Leute Pioniermissionare. Sie zogen in die afrikanische Savanne, ins tibetanische Hochland oder in den südamerikanischen Regenwald, um dort ihren Glauben zu bezeugen und ihre Zuhörer zur Nachfolge Jesu einzuladen. Einer der ersten von dieser Sorte war vor knapp 2.000 Jahren der Apostel Paulus.  In seinem Brief an die christliche Gemeinde in Rom begründet er sein Handeln so:

Ich setze meine Ehre darein, das Evangelium dort zu predigen, wo Christi Name noch nicht genannt wurde, damit ich nicht auf einen fremden Grund baue, sondern wie geschrieben steht: »Denen nichts von ihm verkündigt worden ist, die sollen sehen, und die nichts gehört haben, sollen verstehen.« Römer 15, Verse 20-21

Mich beeindruckt die Zielstrebigkeit von Paulus. Für ihn ist klar: Jeder soll von Gottes Liebe und der Erlösung durch Jesus Christus erfahren. Auch wenn das bedeutet, dass er dorthin reisen muss, wo noch niemand vom Evangelium gehört hat.

Und heute? Um die Botschaft von Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen, die noch nie etwas von Jesus gehört haben, muss ich nicht in ferne Länder ziehen. Möglicherweise brauche ich nur meinen Nachbarn oder Arbeitskollegen anzusprechen.

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