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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Glücksmomente

Elke Drossmann über 1. Mose 1,31

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

1. Mose 1,31

Ein beglückender Moment. Am liebsten würde ich die Zeit anhalten. Eine Uhr kann ich anhalten, die Zeit nicht. Menschen legen eine Sommer- und eine Winterzeit für Europa fest. Die Zeit können auch sie nicht anhalten.

Es gibt eine Person, der ich zutraue, die Zeit anzuhalten. Warum? Weil diese himmlische Person – weil Gott der Bibel zufolge die Zeit erschaffen hat. „Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.“ Heißt es im 1. Buch Mose.

Der sechste Tag ist für Gott ein beglückender Moment. Nach einem arbeitsreichen Tag lehnt er sich zurück und betrachtet, was er geschaffen hat. So viele Tiere mit eigenen Wohn- und Lebensorten. Und dann noch der Mensch in den Ausgaben Mann und Frau. Mensch und Tier bekommen ihre Nahrung zugewiesen. Gott ist nicht schweißgebadet, sondern beglückt.

Im 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 31 heißt es: „Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ Glücksmomente für Gott, doch kein Grund, die Zeit anzuhalten. Denn es folgt der siebte Tag – der Ruhetag. Ein Tag weiterer Glücksmomente für Gott und Mensch.

Wie gut, dass Gott die Zeit nicht angehalten hat. Sonst gäbe es heute kein Wochenende. Keinen arbeitsfreien Tag. Keinen Tag, an dem ich voller Glück sage: „Lieber Gott, was du am sechsten Tag geschaffen hast, ist grandios!“ Ich habe Zeit, bei einem Spaziergang Schnecken zu beobachten. Mit und ohne Haus. Kleine und große Exemplare. Weiße, braune oder farbige Häuser, die sie mitschleifen. Wie herrlich ist dein Name, du Schöpfer der Schnecken, mein Schöpfer. Gepriesen bist du – du schenkst mir Zeit für Glücksmomente.

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