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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Freude, die jeder sehen kann

Tobias Schier über Ester 8,17.

Und in allen Provinzen und Städten, an welchen Ort auch immer des Königs Wort und Gesetz gelangte, da war Freude und Wonne unter den Juden, Gastmahl und Festtag; und viele aus den Völkern im Lande schlossen sich den Juden an; denn die Furcht vor den Juden war über sie gekommen.

Ester 8,17

Feste feiert man, wie sie fallen. Und man feiert sie, um sich zu erinnern. An Weihnachten erinnere ich mich an die Geburt Jesu, zu Ostern an seinen Tod und seine Auferstehung. Die Ursprünge dieser Feste sind mit großer Freude verbunden. Nur leider bekomme ich von dieser Freude in unseren Kirchen wenig mit.

Ich schaue in den jüdischen Kalender. Purim ist dort eines der fröhlichsten Feste. Den Ursprung des Festes finde ich in der Geschichte von Ester, im Alten Testament. Sie ereignet sich zu der Zeit der jüdischen Zerstreuung, im 5. Jahrhundert vor Christus. Als viele Jüdinnen und Juden in Persien lebten. Ein hoher Beamter namens Haman will die Juden töten lassen. Ester, die jüdische Frau des Königs, weiß es zu verhindern. Ein königlicher Erlass  auf Esters Initiative hin, rettet die gesamte jüdische Gemeinschaft in Persien vor dem sicheren Tod.

Abschließend steht in der Bibel: „Überall in den Provinzen, in jeder Stadt, in der der Erlass des Königs eintraf, herrschte unter den Juden Freude und Jubel, und sie feierten das Ereignis mit Festtagen und fröhlichen Gelagen.“

Bis heute erinnern sich mit dem Purim-Fest die Jüdinnen und Juden an diese Rettung. Sie feiern 3 Tage ausgelassen und voller Freude. Die Menschen ziehen in bunten Kostümen durch die Straßen und veranstalten festliche Umzüge.

In drei Wochen ist Ostern. Ein Fest der Freude. Diese Freude sollen die Menschen in meinem Umfeld mitbekommen. Ich möchte es dieses Jahr mit ansteckendem Jubeln begehen.

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