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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ängstlich, traurig - aber dankbar!

Hans Wagner über 2. Timotheus 3,1-2

Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,

2.Timotheus 3,1-2

Krieg hat es schon immer gegeben. Er ist uns örtlich lange nicht mehr so nahe gekommen wie zur Zeit, aber da war er schon immer. Ich erinnere mich an den Anfang der 1990er Jahre. Im sogenannten 2. Golfkrieg war es vor allem das Land Kuweit, das im Mittelpunkt der Kämpfe stand. Irak unter Sadam Hussein war der Agressor, der versuchte, sich dieses kleine Land am südlichen Zipfel Iraks einzuverleiben. Ein befreundeter Theologe sagte damals zu uns: "Als ich die brennenden Ölfelder sah und den Rauch, der die Sonne verdunkelte, dachte ich zum ersten Mal: Jetzt kommt das Ende dieser Welt, so, wie es in der Bibel angekündigt wurde." Unser Freund lebt schon eine Weile nicht mehr. Die Erde ist immer noch da.

Der Apostel Paulus schreibt im Neuen Testament an seinen Schüler Timotheus im 2. Timotheusbrief, Kapitel 3: Du musst wissen: In den letzten Tagen stehen uns schwere Zeiten bevor. Seine anschließende Beschreibung könnte auch heute wieder die Vermutung nahe legen, dass es jetzt nicht mehr lange dauern kann bis zu den letzten Tagen dieser Welt. Selbstsüchtige, geldgierige, prahlerische und hochmütige Menschen, die Gott lästern, so schreibt Paulus. Lieblos, verleumderisch, gewalttätig, vor nichts Erfurcht, usw. Ja, das klingt schon sehr bekannt in unserer Zeit. Und doch: Ich lebe jetzt, in Jesus Christus, unabhängig von der Frage, ob und wann diese Welt vergeht. Denn mit Jesus ist die Ewigkeit in diese Welt gekommen, sie hat schon begonnen. Daran glaube ich, darin lebe ich. Mal ängstlich, mal traurig - aber immer dankbar.

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Kommentare (3)

Sigrid K. /

Das gefällt mir, Herr Wagner.
Tolle Ermutigung! Wir Christen neigen doch allzusehr dazu, den Kopf hängen zu lassen, statt mit Jesus an unserer Seite den Tag Hoffnungsvoll zu leben.
Vielen Dank!
Gott segne Sie
Sigrid

Anneli S. /

Vielen Dank für Ihre mutmachenden Worte!
Die täglichen Nachrichten können einen wirklich beunruhigen. Aber Sie haben absolut Recht.
Die Endzeit hat mit Jesu Geburt begonnen.
Wann Jesus wiederkommt hat er ja selber nicht gewußt, da sollten wir uns um unser Leben hier kümmern und nachfolgen.

K.FELDER- E. /

Ja , es scheint mir auch oft so, dass ich denke- so kann es doch nicht weitergehen. Was werden meine Kinder und Enkelkinder in der Zukunft noch alles erleben müssen?
Ich bitte jeweils Jesus um seine mehr