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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Dreimal werden wir noch wach

Annegret Schneider über Johannes 10,10.

Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.

Johannes 10,10

Dreimal werden wir noch wach, dann ist Heiligabend. Wir denken an ein Ereignis zurück, das vor mehr als 2.000 Jahren stattgefunden hat, dessen Folgen aber bis in die Ewigkeit reichen werden. Dabei hat dieses Geschehen ganz unscheinbar begonnen – mit einem Neugeborenen in einem Stall in der Provinz.

Damals gab es kein Radio, kein Fernsehen, kein Twitter, kein Telegram, kein WhatsApp. Es war kein Journalist zugegen, der in Windeseile die Neuigkeit verbreiten konnte – und dennoch ging die Nachricht von der Geburt dieses Kindes um die Welt und wird noch heute gefeiert. Denn damals, vor mehr als 2.000 Jahren, kam Jesus, der Sohn Gottes, auf die Erde. Von Gott selbst geschickt, um Hoffnung und Leben in eine verlorene Welt zu bringen.

Im Johannesevangelium, Kapitel 10, wird er als der gute Hirte bezeichnet, der für seine Schafe alles tut.  Es heißt dort im zehnten Vers: „… Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge“. Das ist einer der bezeichnenden Unterschiede zwischen Jesus Christus und allen anderen, die sich als „Retter“ bezeichnen. Der bewusste Vers im Johannesevangelium beginnt mit den Worten: „Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen.“ – Diebe sind alle, die es nicht gut mit den Schafen meinen, um in der Sprache des Gleichnisses zu bleiben. Viele solcher selbsternannten „Retter“ haben die Menschen im Lauf der Geschichte erlebt und erlitten und manchmal mitangesehen, wie sie untergingen.

Ganz anders ist das bei Jesus. Er kam als hilfloses Baby auf diese Erde, ist zwar gestorben, aber wieder auferstanden und wird eines Tages wiederkommen, um die Welt zu richten.

Es gibt eine große Hoffnung für Menschen, die sich dafür entscheiden, ihr Leben nach Gottes Plan und nach den Maßstäben Jesu zu leben. Ihnen hat Jesus versprochen, was als Vers über dem heutigen Tag steht: „… dass sie das Leben haben und volle Genüge.“ – Nicht nur jetzt, sondern auch in der kommenden Welt, wenn Gott sein Reich neu schafft. Denn er verspricht denen, die sich hier auf der Erde für ihn entschieden haben, dass sie für immer bei ihm sein werden.

Dreimal werden wir noch wach, dann feiern wir Heiligabend und das unvergleichliche Geschenk, das Gott uns damit gemacht hat, dass er seinen Sohn in diese Welt geschickt hat. In diesem Sinne wünsche ich ihnen schon jetzt gesegnete Feiertage.

Ihr Kommentar

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Kommentare (1)

Silvia B. /

Sehr gut! Vielen Dank! Und frohe Weihnacht