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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Stimmungsaufheller

Markus Baum über Psalm 86,4.

Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, Herr, verlangt mich.

Psalm 86,4

Angeblich ist ja gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen. Bei Trübsinn und  Niedergeschlagenheit zum Beispiel soll Johanniskraut helfen. Und gegen Winterdepression gibt’s bestimmt auch etwas Bewährtes in der Apotheke Gottes – so reden ja auch Menschen von der Natur, die sich sonst um Gott recht wenig scheren.

Dabei wäre es gar nicht verkehrt, Gott ganz grundsätzlich mit in die eigenen Überlegungen einzubeziehen. Denn Gott hat mit diesem Planeten nicht nur einen gigantischen Kräutergarten angelegt, er kennt auch Therapien gegen selbstverschuldetes Herzeleid und eine Kur gegen die Krankheit zum Tode – gegen die Sünde, die fatale Neigung aller Menschen auf Gottes Erdboden, zweifelhafte Entscheidungen zu treffen.

Deshalb wenden sich Menschen seit mindestens 3.000 Jahren hilfesuchend an Gott. Mindestens 3.000 Jahre, denn von einem ist es verbürgt, seine Geschichte und die Umstände seines Lebens sind bekannt, seine Erfolge und seine Niederlagen, seine Tugenden und seine Laster ebenso. Ich rede von David, dem zweiten König Israels. Singer-Songwriter war er außerdem.

In Psalm 86, einem seiner Lieder, wendet sich David an Gott mit den Worten: „Auf dich richte ich mein Herz und meinen Sinn; erfülle mich doch wieder mit Freude! Herr, du bist freundlich und bereit, Schuld zu vergeben; voll Güte begegnest du allen, die zu dir beten.“ – Die Wortwahl ist nicht zufällig: „Erfülle mich WIEDER mit Freude!“ – David weiß, was bei ihm hilft und wirkt. Genauer: WER ihm hilft und WIE. Und was David erlebt hat, das kann man auch heute erleben – mit Gott. 

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Kommentare (1)

Katharina F. /

Sich an Kleinigkeiten freuen können, ist nicht selbstverständlich. Z.B.in der Natur oder über einen lieben Überraschungs-Besuch ,über einem erhaltenen selbstgebastelten Weihnachts-Kärtchen oder mehr