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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Eine Hilfe fürs Erinnerungsvermögen

Horst Kretschi über Psalm 103,2.

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Psalm 103,2

Ich mag keine Lobhudelei oder wenn jemand über den grünen Klee gelobt wird. Ich finde das suspekt. Auf der anderen Seite ist Lob etwas Wichtiges. Wer Lob verdient hat, soll es auch bekommen. In diesem Sinne sind die Menschen, die die Psalmen der Bibel geschrieben haben, wahre Vorbilder. In vielen dieser Psalmen wird Gott gelobt, und zwar nach allen Regeln der Kunst. Das ist aber weder Lobhudelei noch unangemessen oder unangebracht. Das Lob Gottes kann gar nicht groß genug ausfallen.

Das erklärt zum Beispiel David in einem seiner Psalmen. Psalm 103 ist ein einziges großes Lob an Gott. Dabei kommt der entscheidende Satz ganz zu Anfang: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat.“ Was folgt, ist genau die Aufzählung dessen, was Gott alles Gutes getan hat. Als würde sich David selbst laut vor Augen – oder besser vor Ohren – führen, was das alles ist.

Denn mit der Erinnerung ist es ja zumeist doch nicht so weit her. Menschen erinnern sich eher an die schlechten als an die guten Dinge. Von daher ist der Aufruf, sich an das Gute zu erinnern, absolut gerechtfertigt. Auch ich will mich daran erinnern, wenn die Tage mal wieder mehr schlechte als gute Dinge bringen. Ich will nicht vergessen, was Gott mir Gutes getan hat und ihn dafür loben.

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Kommentare (1)

Käthi F. /

Ja , die negativen Erfahrungen von Früher sind oft schneller wieder präsent ( kommen wieder hoch ) als die positiven!
Danke für diesen Anstoss- Gott zu loben und IHM zu danken!
Gesegneter Tag wünscht K.F.