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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ehre, wem Ehre gebührt

Wolf-Dieter Kretschmer über 1. Samuel 2,30.

Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.

1. Samuel 2,30

Der alte Priester bekommt Besuch. Die Bibel spricht von einem Mann Gottes, der schlechte Nachrichten im Gepäck hat. Die beiden Söhne von Eli, so heißt der alte Priester, verhalten sich unangemessen im Haus Gottes. Elis Schuld besteht darin, dass er seine Söhne gewähren lässt. Das ist für Gott nicht akzeptabel.

Der Mann Gottes richtet Eli folgende Botschaft aus: Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden“ (1. Samuel 2,30).

Das sind harte Worte für einen hochbetagten Mann, der sein Leben lang um die Sache Gottes bemüht gewesen ist. Eli weiß, dass der Mann Gottes Recht hat. Aber, anstatt sich aufzuraffen und seinen Söhnen Einhalt zu gebieten, bleibt Eli passiv. Er lässt seine Söhne schalten und walten und so beruft Gott jemand anderes. Einen kleinen Jungen aus Elis Umfeld. Sein Name: Samuel.

Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden. Diese unangenehmen Worte muss der hochbetagte Eli hören, weil er die Zügel hat schleifen lassen.

Unwillkürlich frage ich mich: Wie ist das bei mir? Ehre ich Gott durch mein Leben? Überwinde ich meine Passivität, in dem ich mich dann einbringe, wenn ich gefragt bin?

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