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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Umparken im Kopf

Wolf-Dieter Kretschmer über Habakuk 2,4.

Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.

Habakuk 2,4

Kennen Sie den Slogan „Umparken im Kopf“? Vor knapp 10 Jahren hat ein Autohersteller versucht, mit Vorurteilen gegen die eigene Marke aufzuräumen. Die Kampagne war recht erfolgreich, was nicht zuletzt an der pfiffigen Gestaltung der Werbespots gelegen hat.

Umparken im Kopf – das sollten vor allem sture Leute, die nicht willens sind, sich auf eine andere Person oder veränderte Situationen einzustellen und lieber an den eigenen Vorstellungen festhalten.

Ein anderes Wort für stur ist halsstarrig und das begegnet mir heute in der Bibel:

Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Habakuk 2, Vers 4

Der Prophet Habakuk wirkte im 7. Jahrhundert vor Christus in Jerusalem. Er attestiert seinen Volksgenossen, dass sie halsstarrig sind. Verbissen halten sie an ihren Vorstellungen fest und finden deshalb keinen Frieden. Ihr Herz ist unruhig.

Demgegenüber kann der Gerechte entspannt leben, sagt Habakuk. Er lässt sich durch Gottes Weisungen prägen und richtet sein Leben daran aus.

Was Habakuk damals den Bürgern von Jerusalem zugerufen hat, gilt noch immer. Ein erfülltes Leben verträgt sich nicht mit Halsstarrigkeit. Umparken im Kopf ist angezeigt. Es geht darum, dass ich nicht mehr meinen Stiefel lebe, sondern nach Gottes Willen frage.

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Kommentare (1)

G.W. /

wo mein Glaube nicht mit ganzem Vertrauen in meinen jew. Situationen gelebt wird, kann ich JESU Frieden nicht haben. Das ist zur Zeit immer wichtiger...