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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Hindernislauf

Ellen Hörder-Knop über Psalm 119,165.

Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.

Psalm 119,165

In einigen Tagen beginnt wieder die Leichtathletik-WM. Für mich gehört der 3000-Meter-Hindernislauf zu einer der spannendsten Disziplinen. Die Athleten müssen auf dieser Strecke 28 Hindernisse und 4 Wassergräben überwinden. Dazu trainieren sie vor allem ihre Ausdauer und Kraft.

Auch wenn ich keine Sportlerin bin, so gleicht mein Leben doch manchmal einem Hindernislauf.

Da gibt es die Strecken, da läuft´s. Da komme ich vorwärts. Alles geht glatt. Es läuft fast wie von selbst. Doch dann stehen Hindernisse im Weg. Gezählt habe ich sie nicht. Ich weiß nicht, vor welcher Nummer ich momentan stehe. Fest steht: Sie ist mir eine Nummer zu groß. Wenn ich da mal nicht auf die Nase falle! Mir fehlt die Kraft, und ich bin nahe dran, aufzugeben. Manchmal muss ich einen Graben überwinden. Vielleicht auch über meinen eigenen Schatten springen. Wie soll ich das bloß schaffen? – Der Beter von Psalm 119 hat eine Antwort. Sie hat mit Gott zu tun, denn sie lautet – an Gott gerichtet:

Wer dein Gesetz liebt, hat Frieden und Glück, kein Hindernis bringt ihn zu Fall. (NeÜ)

Diese Aussage verspricht mir kein Leben ohne Hindernisse.

Aber wenn Gottes Wort seinen Platz findet in meinem Herzen, wird Gott mein Leben mit seiner Liebe, seiner Vergebung, seinem Frieden erfüllen. Glück bedeutet für mich die Gewissheit: Ich bin von Gott gesegnet, von Gott angenommen, von Gott geführt. Mit seiner Zusage: „Ich lasse dich niemals fallen und verlasse dich nicht!“, kann ich heute das nächste Hindernis überwinden. Nicht mit meiner Kraft und Ausdauer, sondern mit Gottes Hilfe! Für ihn ist keine Herausforderung zu groß.

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