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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Helfer (nicht nur) in der Not

Annegret Schneider über Psalm 62,8.

Dass mit Musik alles besser geht, weiß schon der Volksmund. Bereits im Alten Testament finden sich dafür Beispiele. David hat das oft erfahren. Ein begnadeter Harfenspieler und Liederdichter, der vor 3.000 Jahren gelebt hat. In den Psalmen stehen viele Lieder von ihm. Seine musikalischen Fertigkeiten bringen ihn an den Hof von König Saul. Der leidet unter massiven seelischen Tiefs. Und wenn es ganz schlimm wird, kommt David zum Einsatz. Man ruft ihn herbei, wenn Saul mal wieder von Depressionen gebeutelt wird, und die Musik verfehlt ihre Wirkung nicht – Saul wird beim Klang der Harfe wieder ruhig.

Doch nicht jedes Dilemma ist mit der Harfe wegzuspielen. Auch diese Erfahrung macht David in seinem ereignisreichen Leben. Er gerät selbst in äußerste Not, wird verfolgt, man will ihn töten – und auch mit Versuchungen hat er im Lauf seines Lebens zu kämpfen. Nicht immer kann er den Versuchungen widerstehen und muss dann auch die Folgen tragen.

Psalm 62 liest sich wie eine Zusammenfassung seiner Erfahrungen von eigener Schuld, böser Nachrede, Gefahr für Leib und Leben. Doch der Psalm spricht auch davon, was David in all seinem Erleben Festigkeit und Hoffnung gibt: „Meine Rettung und meine Ehre kommen allein von Gott.“ Und weiter heißt es in Vers 8: „Er ist meine Zuflucht, ein sicherer Fels, auf dem kein Feind mich erreicht.“ (NLB)

Gott hat David erwählt. Er lässt ihn nicht fallen. Darauf kann David in allen Unsicherheiten bauen.

Auch ich kann mich daran festhalten: Wie meine Not auch aussieht – Gott ist größer und kann retten. Gott ist auch heute noch ein schützender Fels für Menschen, die ihm vertrauen.

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Kommentare (1)

Sigrid K. /

Liebe Annegret Schneider,
danke, für Ihre Andacht. Sehr ermutigend.
Was mich in diesem Wort auch so besonders anspricht, ist "und meine Ehre". Der 2. Teil dieses Verses. Bei Gott bin ich wertgeschätzt. Was kann es besseres geben.
Einen gesegneten Tag!
Sigrid