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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Erschütterndes Erlebnis

Tobias Schier über Hebräer 12,28.

Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt.

Hebräer 12,28

Meiner Familie und mir ist neulich etwas passiert, daran musste ich denken, als ich im Hebräerbrief 12 den Vers 28 gelesen habe. Da steht: „Auf uns wartet ein neues Reich, das niemals erschüttert wird. Dafür wollen wir Gott von Herzen danken und ihm voller Ehrfurcht dienen, damit er Freude an uns hat.“

Unser Reich, das von meiner Familie und mir, wurde vor gar nicht allzu langer Zeit erschüttert. In unserem neuen Zuhause hat es gebrannt, zwei Tage bevor wir einziehen wollten. Für mich ein aufwühlendes Erlebnis, dass ich über die dann folgenden Wochen erst einmal verarbeiten musste. Über Nacht hatte unser neues Zuhause, unser eigenes kleines Reich Schaden genommen. Und mir ist einmal mehr bewusst geworden: Das kann so schnell gehen. Ohne Vorwarnung, einfach so.

Das hat mich zwar erschüttert, gleichzeitig hat es aber auch mein Vertrauen und meinen Glauben in Gott gestärkt. Ich werde eines Tages bei ihm sein. In einem Reich, das niemals erschüttert wird. Kein Brand, keine Flut, kein Erdbeben muss ich dort befürchten.

Ich bin dankbar für diese Aussicht. Ich bin aber auch dankbar für die Bewahrung, die meine Familie und ich in diesem unschönen Ereignis erlebt haben. Ich habe erkannt: In alledem war und ist Gott bei uns.

Mit ihm kann ich die Erschütterungen meines Lebens meistern und auf eine sichere Zukunft in seiner Gegenwart bauen.

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Kommentare (1)

Martin R. /

Bei Ihnen ist es so urplötzlich gekommen, wie bei mir, Autounfall vor16 Jahren, unter dem ich noch immer zu leiden habe, auch als Theologe!!!