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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Harmonie im großen Tanz

Oliver Jeske über Johannes 16,24.

Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei.

Johannes 16,24

Meine Frau und ich tanzen gerne miteinander. Die besonderen Highlights sind Übungsstunden, in denen wir uns richtig gut aufeinander einstellen können – wo die Harmonie zwischen uns spürbar und sichtbar wird. Das macht Freude!

Auch die Bibel spricht von so einer Harmonie. Jesus sagte einmal zu seinen Nachfolgern: „Bis jetzt habt ihr in meinem Namen um nichts gebeten. Bittet – und ihr werdet es bekommen. Dann wird die Freude euch ganz und gar erfüllen.“ (Johannes 16,24)

Mit Gott in Harmonie sein: Aus der Sicht von Jesus heißt das: In seinem Namen Gott um etwas bitten.

Dabei geht es nicht um eine äußerliche Formel. Es geht darum, dass ich nach Gottes Willen frage. Dass ich mich aufmache, das, was Gott bewegt – seinen Herzschlag besser zu verstehen. Und wenn ich mich so auf Gott einlasse, wenn ich etwas nach seinem Willen bitte – dann erlebe ich: Gott hört nicht nur mein Gebet. Er erhört es sogar.

Mit Gott auf einer Wellenlänge sein. Erleben, wie sein Wille und meine Wünsche ineinandergreifen. Das macht glücklich!

In der christlichen Tradition wird das Miteinander, die Harmonie der drei Personen von Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – auch als ein Tanz beschrieben. Bei diesem Tanz möchte ich nicht nur Zuschauer sein, sondern mich immer wieder gerne einreihen.

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Kommentare (1)

Sabine B. /

Ein Tanz....
Wunderschön beschrieben. Herzlichen Dank. Also werde ich heute durch den Tag tanzen. Gottes Segen und herzliche Hochtaunus-Grüße, Sabine