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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Sofort und ohne Umschweife

Horst Kretschi über Apostelgeschichte 8,36.

Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, dass ich mich taufen lasse?

Apostelgeschichte 8,36

Eines der wichtigsten Elemente des christlichen Glaubens ist die Taufe. Die kennen viele Menschen, selbst, wenn sie mit dem Glauben nicht viel am Hut haben. Bei einer Taufe sind viele schon mal gewesen, weil ja doch irgendjemand im Verwandten- oder Freundeskreis sein Kind taufen lässt. Die Kindertaufe ist eine sehr alte Tradition der Kirche. Noch älter ist die Taufe von Erwachsenen, die heute in eigentlich allen Kirchen auch immer noch praktiziert wird.

 

In der Bibel wird so eine Taufe einer erwachsenen Person beschrieben. Da macht sich im ersten Jahrhundert ein Beamter aus Äthiopien auf den Weg nach Jerusalem, weil er sich für den Glauben und Gott des jüdischen Volkes interessiert. Er kauft eine Schriftrolle mit einem Text aus dem Prophetenbuch Jesaja und liest sie. Er versteht aber nicht recht, was er da vor sich hat. Doch er bekommt Hilfe. Ein Mann namens Philippus kann ihm erklären, dass die Antwort auf seine religiösen Fragen tatsächlich in diesem Text steckt.

Die Antwort ist Jesus Christus, er ist der Retter, den Gott durch den Propheten Jesaja versprochen hat. Die Frage an den weitgereisten Mann lautet also: Glaubt er, dass Jesus dieser Retter ist? Und will er sich als Zeichen für seinen Glauben taufen lassen? Der Mann entschließt sich sofort. In der Apostelgeschichte heißt es dazu: "Als sie an einer Wasserstelle vorüberfuhren, sagte der äthiopische Hofbeamte: »Dort ist Wasser! Spricht etwas dagegen, dass ich jetzt gleich getauft werde?«" 

Die Antwort ist natürlich nein! Die Taufe wird sofort ohne Umschweife und Umstände von Philippus vollzogen. Allein der Glaube an Jesus ist entscheidend. Alles andere spielt keine Rolle. 

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